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Startseite Allgemeines & Politik   heute: Mittwoch, 21.02.2024

Allgemein

Allgemein-Quiz


Ein „Pisa-Test“ für die kulturelle Allgemeinbildung

Ein­fa­che Spiel­re­gel: 20 Fra­gen pro Quiz­run­de, 5 Ant­wort­mög­lich­kei­ten und 45 Se­kun­den Zeit für je­de Fra­ge
Wenn Sie auf „Start“ klicken, be­kom­men Sie zu­nächst ei­nen Spie­ler­na­men an­ge­bo­ten. Den kön­nen Sie ak­zep­tie­ren oder durch ei­nen ei­ge­nen Na­men er­set­zen. Das Spiel merkt sich Ih­ren fik­ti­ven Na­men und die Er­geb­nis­se, sonst nichts. Es wer­den kei­ne Coo­kies ge­setzt, kei­ne IP-Ad­res­sen ge­spei­chert. Am En­de je­des Spiels be­kom­men Sie ei­ne Aus­wer­tung und die Er­geb­nisse Ih­rer frü­he­ren Spie­le an­ge­zeigt. Wäh­len Sie das The­ma „All­ge­mein“, kön­nen Sie sich au­ßer­dem ei­ne iro­ni­sche „Pisa“-Be­ur­tei­lung ein­han­eln, und es sind zu­sätz­li­che Fra­gen zur deut­schen Li­te­ra­tur da­bei.
Geschichte
Hochmittelalter:  Sozialgeschichtlicher Überblick

Leben im 12. Jahrhundert


War die ho­he Blü­te­zeit des Mit­telal­ters, die Zeit der Rit­ter und des Min­ne­sangs, der un­geteil­ten ka­tho­li­schen Fröm­mig­keit und kai­ser­li­chen All­macht – war das ein gol­de­nes Zeit­al­ter? Ver­su­chen wir, ei­nen nüch­ter­nen Blick auf die­se er­ste „ro­man­ti­sche Epo­che“ der deut­schen Ge­schich­te zu wer­fen.
Ei­nen gro­ßen Teil des 12. Jahr­hun­derts hin­durch wurden Deutschland, Burgund und Italien von Kaiser Friedrich I. Barbarossa aus der Dynastie der Staufer regiert. Er wurde 1152 von den deutschen Fürsten zum König gewählt und reiste 1155 nach Rom, um sich vom Papst zum Kaiser des „Heiligen Römischen Reiches“ krönen zu lassen. Durch den Investiturstreit des 11. Jahrhunderts (König Heinrich IV. und Papst Gregor VII.) war das Verhältnis zwischen den deutschen Königen/Kaisern und dem Papsttum gespannt und – nach zwei schwachen Vorgängern Friedrichs noch zusätzlich – die Autorität des Königs in Frage gestellt. Aber auch die Macht der Kirche war nicht mehr ganz ungeteilt, seitdem sich die christliche Kirche des Ostens als „Orthodoxie“ verselbständigt hatte, die Heiligkeit des Papstes bezweifelt wurde und sich die ersten mittelalterlichen „Häresien“ (Katharer, Waldenser – Abweichungen von der religiösen Lehrmeinung Roms) ausbreiteten. Das Zeitalter der Kreuzzüge war angebrochen: Seit 1096 zogen christliche Ritter durch Europa und ins „heilige Land“, um die Juden totzuschlagen und Jerusalem den Moslems zu entreißen.
Geschichte
Frühe Neuzeit:  Die deutsche Ur-Katastrophe

Der Dreißigjährige Krieg


Aus deut­scher Sicht und nach nüch­ter­nen Zah­len be­ur­teilt, war nicht der Zwei­te Welt­krieg die größ­te Ka­ta­stro­phe der deut­schen Ge­schich­te, son­dern der 30-jäh­rige Krieg.
In bei­den Ge­met­zeln wur­den je­weils na­he­zu 8 Mil­lio­nen Deut­sche getö­tet. 1945 wa­ren et­wa 13% der Deut­schen tot, 1648 aber wa­ren es rund 40 Prozent. Land­schaften wa­ren ent­völ­kert, die mei­sten Op­fer mas­sak­rier­te oder ver­hun­ger­te Zi­vi­li­sten. Ein wei­te­rer, ent­schei­den­der Un­ter­schied: Der 30-jäh­rige Krieg liegt bald 400 Jahre zurück. Er ist „hi­sto­ri­siert“, darf nüch­tern be­trach­tet wer­den. Die NS-Zeit da­ge­gen ist höchst­gra­dig ta­bui­siert und in­stru­men­ta­li­siert. Sie läßt uns des­halb bis heu­te nicht wie­der auf­ste­hen. Kein Ver­gleich, son­dern ein Rück­blick auf die schlimm­sten 30 Jah­re deut­scher Ge­schich­te..
Unter Friedrich III. (1440 – 1493), dem zweiten der langen Reihe von habsburgischen Königen, die Deutschland vom Spätmittelalter bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches regieren sollten (1), war das Kaisertum auf einem historischen Tiefpunkt seiner Bedeutung und seines Ansehens angelangt. Dann begann mit Kaiser Maximilian I. (1493 – 1519) ein zunächst allmählicher, nach seinem Tode – doch von ihm vorbereitet – ein immer rasanterer Aufstieg des kaiserlichen Hauses Habsburg: Dank Maximilians einzigartig erfolgreicher Heirats- und Erbschaftspolitik standen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts beinahe das halbe Europa sowie die soeben entdeckten und eroberten überseeischen Länder unter habsburgischer Herrschaft.
Geschichte
Deutsche Geschichte 1: 1000 v.Chr – 900 n.Chr.

Zeittafel 1: Germanien zur Zeit der römischen Antike und im Frühmittelalter


Chronologie der germanisch-deutschen Vorzeit vor Beginn der eigentlichen „deutschen“ Geschichte: Vom ersten Zusammentreffen germanischer Völkerschaften mit den Römern bis zur Teilung des Frankenreichs nach Karl I. dem Großen
___________________________________________________________ Stichwörter: Indogermanen * Kimbern und Teutonen * Julius Caesar * Germanien zur Römerzeit * Tacitus * Hunnen-Einfälle * Völkerwanderung * Goten * Wandalen * Burgunder * Langobarden * Germanenreiche in Europa * Merowinger * Karolinger * Fränkische Teilungen
Musik
Höhepunkte aus den Meisterwerken deutscher Komponisten

Das Beste aus deutscher Klassik


Was Marcel Reich-Ranicki für die deutsche Literatur einen „Kanon“ genannt hat, haben wir für gute Musik, die man „Klassik“ nennt, gemacht: Eine kanonische Auswahl der besten klassischen Stücke, die von deutschen Komponisten geschrieben wurde.
Die 100 berühmtesten und einflußreichsten, die schönsten und berührendsten Musikstücke aus unserem kulturellen Fundus, die man einfach kennen muß, wenn man im Leben nicht das Wichtigste versäumt haben möchte. Nach einer Einführung in die grundlegenden Genres der Klassik führen Verweise, nach Komponisten geordnet, Sie zu den besten Aufnahmen, die wir bei YouTube & Co. finden konnten. Zu allen Stücken gibt es Kommentare und/oder Erläuterungen, Einordnungen, weiterführende Hinweise. .
Geschichte
Deutsche Geschichte 5: 1871 – 1918

Zeittafel 5: Das Zweite Kaiserreich


Chronologie der Neuzeit seit der Französischen Revolution –                       Teil B: Von der wilhelminischen Reichsgründung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
___________________________________________________________ Stichwörter: Hohenzollern-Inthronisierung * Reichskanzler Otto von Bismarck * Karl Marx * Sozialismus * Kulturkampf & Sozialgesetze * technische Erfindungen * Wirtschaftsaufschwung * Kolonialismus * Erster Weltkrieg * Versailler Diktat
Musik
Topographie der klassischen Komponisten

Musikländer Europas


Klicken Sie auf den Namen eines Landes, um seine Komponisten anzeigen zu lassen!
“Klas­si­sche Mu­sik“, frü­her in Ab­gren­zung zur „Volks­mu­sik“, heu­te zur „Un­ter­hal­tungs­mu­sik“ (E-Mu­sik ver­sus U-Mu­sik), war bis zum En­de des 19. Jahr­hun­derts ei­ne Do­mä­ne des „Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches“: Et­wa 80 Pro­zent al­ler wich­tigen, be­rühm­ten Kom­po­ni­sten sind Deut­sche, Öster­rei­cher oder Ita­lie­ner. Den Rest ma­chen böh­mi­sche, fran­zö­si­sche und rus­si­sche Mei­ster aus. Die bri­ti­schen In­seln, Skan­di­na­vi­en, die ibe­ri­sche Halb­in­sel und der Bal­kan ha­ben ver­gleichs­wei­se we­nig zum „Stan­dard­re­per­toire“ bei­ge­tra­gen. Die USA wur­den im Hin­blick auf die Mu­sik erst zu ei­ner „Kul­tur­na­ti­on“, als die Ge­schich­te der „Klas­sik“ schon mehr oder we­ni­ger be­en­det war.
Geschichte
Sprachgeschichte: Die Abstammung des Deutschen

Vom Indogermanischen zum Deutschen


Englisch und Niederländisch sind unmittelbare Geschwistersprachen des Deutschen, die vier skandinavischen Sprachen „Cousins“, um im Familienbild zu bleiben. Aber auch fast alle anderen europäischen Sprachen gehören zur Verwandtschaft.
Ein Teil der Ähnlichkeiten rührt natürlich daher, daß von den Nachbarn abgeschaut, daß immer wieder Wörter aus anderen Sprachen übernommen wurden. Die Entlehnung von Fremdwörtern kann aber nicht erklären, wie sehr sich auch die Strukturen, die Grammatiksysteme der europäischen Sprachen ähneln. Es ist tatsächlich so, auch wenn man das „biologistisch“ nennen mag, daß die Übereinstimmungen größtenteils auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen sind. Die „Abstammungslehre“ der Sprachen läßt sich als ein Baum mit mehreren dicken Ästen und vielen kleinen Zweigen darstellen. .
Alle heute noch lebenden europäischen Sprachen sind - mit Ausnahme des Finnischen, des Ungarischen und des Baskischen - indogermanischen Ursprungs. Das heißt: Englisch, Italienisch, Griechisch, Deutsch und Russisch (um nur einige der größten zu nennen), gehen alle auf dieselben sprachlichen Wurzeln zurück. Außerhalb Europas gehören noch die Hauptsprachen des indischen Subkontinents (Hindi bzw. Urdu), das Armenische und das Persische der indogermanischen Sprachenfamilie an. Entdeckt wurde die Verwandtschaft um 1820 von dem Berliner Professor Franz Bopp. Um die ganze geographische Spannweite der Völker gleicher sprachlicher Abstammung in einen Begriff zu fassen, nannten deutsche Sprachwissenschaftler die vorausgesetzte Grundsprache "Indogermanisch" - nach den äußersten Grenzvölkern der Sprachgemeinschaft, den Indern im Osten und den Germanen, die schon am Beginn des Mittelalters westwärts bis nach Island vorgedrungen waren. Außerhalb Deutschlands hat sich in der Forschung der Ausdruck "Indoeuropäisch" durchgesetzt.
Geschichte
Deutsche Geschichte 6: 1918 – 1945

Zeittafel 6: Weimarer Republik und Drittes Reich


Chronologie der Neuzeit seit der Französischen Revolution –                       Teil C: Von der Gründung der „Weimarer Republik“ bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs
___________________________________________________________ Stichwörter: Friedensbedingungen * sozialistische Aufstände * politische Morde * Putschversuche * Hyperinflation * Regierungskrisen * Straßenkampf * präsidiale Notverordnungen * NS-Machtergreifung * Wirtschaftsaufschwung * Rassenpolitik * Anschluß Österreichs * Zweiter Weltkrieg
Musik

Musik-Quiz


Ein „Pisa-Test“ für die kulturelle Allgemeinbildung

Ein­fa­che Spiel­re­gel: 20 Fra­gen pro Quiz­run­de, 5 Ant­wort­mög­lich­kei­ten und 45 Se­kun­den Zeit für je­de Fra­ge
Wenn Sie auf „Start“ klicken, be­kom­men Sie zu­nächst ei­nen Spie­ler­na­men an­ge­bo­ten. Den kön­nen Sie ak­zep­tie­ren oder durch ei­nen ei­ge­nen Na­men er­set­zen. Das Spiel merkt sich Ih­ren fik­ti­ven Na­men und die Er­geb­nis­se, sonst nichts. Es wer­den kei­ne Coo­kies ge­setzt, kei­ne IP-Ad­res­sen ge­spei­chert. Am En­de je­des Spiels be­kom­men Sie ei­ne Aus­wer­tung und die Er­geb­nisse Ih­rer frü­he­ren Spie­le an­ge­zeigt. Wäh­len Sie das The­ma „All­ge­mein“, kön­nen Sie sich au­ßer­dem ei­ne iro­ni­sche „Pisa“-Be­ur­tei­lung ein­han­eln, und es sind zu­sätz­li­che Fra­gen zur deut­schen Li­te­ra­tur da­bei.
Musik
Der deut­sche Bei­trag zur eu­ro­päi­schen Mu­sik

Deutsche Komponisten


Jeder Mensch hat, ob er will oder nicht, ein Heimatland. Es ist das Land, in dem er aufgewachsen ist, das ihn geprägt hat, in dem er meistens auch geboren wurde. Händel kam aus Halle, J.S. Bach aus Eisenach. Beethoven war ein Kind aus Bonn, Mozart aus Salzburg. Haydn stammte aus Niederösterreich und wuchs überwiegend in Wien auf. Brahms’ Heimat war Hamburg, Bruckners die Umgebung von Linz. Richard Strauss war zeitlebens Münchner, die Strauße mit „ß“ eine Wiener Komponisten-Dynastie.
Sie alle waren Deutsche – bis 1806 Angehörige des Deutschen Kaiserreichs, des „Heiligen Römischen“, danach des Deutschen Bundes. Ihre erste Sprache war Deutsch, natürlich in verschiedenen dialektalen Spielarten. Wer schon als Kind in ein anderes als sein Geburtsland verpflanzt wurde, für den war es im 18. und 19. Jahrhundert undenkbar, die neue Heimat abzulehnen und ein Fremder zu bleiben. Händel entschied sich als junger Mann für England, wo gerade eine deutsche Familie den Königsthron übernahm. Andere – Gluck und Meyerbeer – gingen nach Italien oder Frankreich, kehrten aber immer wieder in die Heimat zurück. Und es gab welche – Offenbach, Mayr – , die dort blieben, sie wurden richtige Franzosen oder Italiener. Wir wollen dennoch nicht vergessen, daß sie Deutsche waren, die ihre Kultur mit sich in ihre neue Heimat nahmen..
Geschichte
Deutsche Geschichte 7: 1945 – 2000

Zeittafel 7: Besatzung, Bundesrepublik und DDR


Chronologie der Neuzeit seit der Französischen Revolution –                       Teil D: Von der allierten Besatzung bis zum Beginn des deutschen Niedergangs unter Kanzler Schröder
___________________________________________________________ Stichwörter: Nachkriegsjahre * Nürnberger Prozesse * Gründung von BRD und „DDR“ * Wirtschaftswunder * EWG-Gründung * Berliner Mauer * 1968 & RAF-Terrorismus * Kalter Krieg * Auflösung des Warschauer Pakts * Deutsche Wiedervereinigung * Kanzler Helmut Kohl * rot-grüne Koalition
Film
Filmgeschichte:  Zum Vorspiel von UFA und Hollywood

Pioniere der Filmgeschichte


Was braucht ein Film, wenn der Produzent vermeiden will, daß sein Werk nach drei Tagen vor leeren Zuschauerreihen in die Kommunale Filmkunstbutze abgeschoben wird? Farbe wäre gut.
Die meisten jungen Leute würden nicht ins Kino gehen, wenn sie vorher wüßten, der Film ist „farblos“. Woody Allens Schwarzweiß-Filme aus den 90er Jahren waren schon unerhörte Ausnahmen. Auch zwei, drei zugkräftige Stars sind nützlich für den Erfolg, am besten solche, die noch am Leben sind. Stars zu bringen, ist natürlich nur sinnvoll, wenn die Kamera nah genug herankommt, daß man überhaupt Gesichter erkennen kann. Man glaubt es kaum, aber auch das mußte erst erfunden werden. Völlig inakzeptabel sind heute Filme – und zwar für die allermeisten von uns – , die stumm sind. Chaplin wollte das bis 1936 nicht einsehen, aber dann fand er doch noch den Anschluß an die „Modernen Zeiten“. In den ersten 25 Jahren der Filmgeschichte gab es das alles noch nicht: keine Farbe, keinen Ton, keine Stars – kein Hollywood! Aber bereits Sexfilme aus deutscher Herstellung für den Hinter­zimmer­gebrauch. Von dieser Pionierzeit handelt die folgende Chronologie. .
Eine wichtige Voraussetzung dafür, daß der Film als Medium überhaupt erfunden werden konnte, wurde bereits 1824 entdeckt – die sogenannte "Trägheit des Auges". Durch sie nehmen wir den Inhalt von Momentaufnahmen, die schnell genug hintereinander vorgeführt werden, als fortlaufendes, sich bewegendes Bild wahr. Nur wenig später, um 1830, beginnt die Geschichte der Photographie, oder besser: Es wurden Wege gefunden, photographierte Bilder auch zu fixieren und haltbar zu machen. Um aber den nächsten Schritt machen zu können, diese realistischen und schnell herstellbaren Abbildungen der Wirklichkeit zum "Laufen" zu bringen, war erst eine relativ langdauernde technische Entwicklung nötig. Den entscheidenden Schub brachte, nachdem man jahrzehntelang mit Photoplatten gearbeitet hatte, die Erfindung des Zelluloid-Rollfilms, der seit 1884 von W.C. Walker und George Eastman in den USA hergestellt wurde.
Musik
Musikgeschichte:  Am Rande des Wahnsinns

Wagner und Nietzsche


„Der Fall Wag­ner“ ist das letz­te Werk Fried­rich Nietz­sches, das er 1888 noch sel­ber veröf­fent­lichen konn­te, ehe er der gei­sti­gen Um­nach­tung an­heim fiel.
Es ist ei­ne wüste Ab­rech­nung mit dem Kom­po­nisten und Men­schen Ri­chard Wag­ner, der zuvor sein vä­ter­li­cher Freund, aber auch sein künst­le­ri­scher Leit­stern ge­we­sen war. Ver­eh­rung war in blan­ken Haß um­ge­schla­gen. Es stellt sich bis heu­te die Fra­ge, ob das haupt­säch­lich an Wag­ners „Anti­semi­tis­mus“ lag, oder ob nicht vor al­lem Ei­fer­sucht und Neid Nietz­sche bald nach Wag­ners Tod zu sei­ner Ti­ra­de ge­trie­ben ha­ben..
Der Autor des „Zarathustra“, der Philosoph Nietzsche, hat auch komponiert. Musikgeschichtlich interessanter als sein schmales kompositorisches Werk ist aber die legendäre Freundschaft mit Richard Wagner, die 1876/77 in eine haßerfüllte, abgrundtiefe Feindschaft umschlug. Der Wechsel im persönlichen Verhältnis zwang Nietzsche, in seinen musiktheoretischen Überlegungen eine hundertprozentige Kehrtwende zu vollziehen, die aus heutiger Sicht unglaubwürdig, ja lächerlich wirkt: Vom Verehrer und eifrigsten Verkünder des wagner’schen Musikideals zum Apologeten französischer Opernsüßlichkeit. Mehr noch: Nietzsche verkehrte sogar seine politischen und kulturphilosophischen Ansichten ins Gegenteil, nur um gegen Wagner verwenden zu können, was sie beide vorher verbunden hatte.
Geschichte
Neuzeit:  Ein Ve­te­ran der Be­frei­ungs­krie­ge in der bür­ger­li­chen Re­vo­lu­ti­on

Ernst Moritz Arndt und die Deutsche Revolution von 1848


Ernst Mo­ritz Arndt, der Frei­heits­held von 1812/14, war auch in der Pauls­kir­chen-Re­vo­lu­ti­on von 1848 wie­der da­bei. Al­ler­dings muß­ten sei­ne Mit­par­la­men­ta­rier er­staunt fest­stel­len, daß sich der fast Acht­zig­jäh­ri­ge mehr als Brem­ser denn als wah­rer Re­vo­lu­tio­när er­wies.
Vie­le woll­ten ei­ne Deut­sche Re­pub­lik, doch Arndt, der Sohn ei­nes frei­ge­las­se­nen Leib­ei­ge­nen, setz­te sich haupt­säch­lich da­für ein, daß die Vor­rech­te des Adels nicht zu sehr be­schnit­ten wur­den. War das nur Al­ters­kon­ser­va­tis­mus, oder lag hier ein gra­vie­ren­des Miß­ver­ständ­nis vor?
„Es ist schön, sein Vaterland lieben und alles für dasselbe thun, aber schöner doch, unendlich schöner, ein Mensch sein und alles Menschliche höher achten als das Vaterländische.“ – Ernst Moritz Arndt (1)Die geschichtliche Bedeutung Ernst Moritz Arndts für die deutsche Revolution von 1848 ist nicht allzu hoch anzusetzen. An ihrem Anfang war der Dichter und Publizist in Frankfurt als eine Persönlichkeit von beträchtlichem Symbolwert empfangen worden, aber in ihrem Verlauf wurde er den in ihn gesetzten Erwartungen nicht gerecht. Er schien zu konservativ geworden, um sie wirklich mitzutragen, und sein Wirken in der Nationalversammlung beschränkte sich auf die Bekleidung des Ehrenamtes eines Alterspräsidenten, erfolglose briefliche Verhandlung mit dem preußischen König und eine einzige längere Rede. Außerdem verfaßte er eine ziemlich umfangreiche Schrift über die Ziele der Revolution (2), die aber keine weitere Verbreitung fand.
Musik

Musikdrama: Opern- und Oratorienführer


Wir füh­ren Sie zu Ge­samtauf­nah­men von rund 650 Mu­sik­dra­men der Mu­sikge­schich­te von 1600 bis 1950, die bei You­Tube und Ar­chive.org er­reich­bar sind. Vor­zugs­wei­se ha­ben wir CD-/LP-Stu­dio­auf­nah­men aus­ge­sucht, an­son­sten Opern­fil­me und aku­stisch brauch­ba­re Live-Thea­ter­auf­füh­run­gen. In­halts­an­ga­ben und mu­si­ka­li­sche Ein­ord­nung fin­det man in kon­ven­tio­nel­len Opern­füh­rern (und bei Wi­ki­pe­dia). Hier geht’s di­rekt Genie­ßen der schönsten eu­ro­päi­schen Kunst­gat­tung. Sor­tiert nach Kom­po­nisten, Gen­res oder Jah­ren der Ur­auf­füh­rung, ha­ben Sie mit die­sem Wer­ke­ver­zeich­nis die ge­sam­te Opern­ge­schich­te im Blick.
Musik
Musikgeschichte:  Zum 158. Geburtstag von Richard Strauss

Der letzte Opern-Großmeister


Von ei­ner neu auftreten­den Kul­tursei­te muß die­ser Mann ein­fach mal gewürdigt wer­den, auch wenn 158 Jah­re kein rundes Jubiläum sind: Richard Strauss (1864 - 1949) war der größ­te Opern­schöp­fer sei­ner Zeit, viel­leicht so­gar der letzte große Kom­po­nist „klassischer Mu­sik“ über­haupt. Mit ihm en­det in ge­wis­ser Wei­se die Ge­schich­te der Mu­sik, denn nach ihm kom­men nur noch „Klan­g­ex­pe­ri­men­te“ – und die öde Seich­tig­keit von Operet­ten, Musi­cals, Schla­gern, Rock- und Pop­mu­sik.
Angefangen hat Richard Strauss, Sohn des königlich-bayerischen Hornvirtuosen Franz Strauss und der Bierbrauer-Tochter Josepha Pschorr, als durchaus konservativer Hochromantiker. Er lehnte die musikalische Welt Richard Wagners zunächst vehement ab, tendierte zur Kompositionsweise von Johannes Brahms, die im tobenden Geschmackskampf als die konventionellere, vermeintlich das Erbe Mozarts und Beethovens bewahrende Richtung galt. Doch je mehr er sich vom ästhetischen Diktat des Vaters befreite, desto offensichtlicher wurde es: Das süße Gift des wagnerischen Einflusses wirkte auf ihn. Mit den Sinfonischen Dichtungen – schon der Gattungsbegriff sagt es – , die er seit dem „Don Juan“ (1888) komponiert, erweist er sich wie der Erzwagnerianer Franz Liszt als Programmusiker. Erst recht brachte „Guntram“ elf Jahre nach Wagners Tod den klaren Beweis, daß Strauss auf die Seite der „Neutöner“ übergetreten war.
Geschichte
Spätantike / Frühmittelalter:  Ein Nachspiel der Völkerwanderungszeit

Das Westgotenreich unter König Leowigild


Die West­go­ten wa­ren un­ter den ger­ma­ni­schen Wan­der­völ­kern, die nach dem Zu­sam­men­bruch des Rö­mi­schen Rei­ches ver­wai­ste Pro­vin­zen über­nah­men, das er­folg­reich­ste.
Als die Wan­da­len in Af­ri­ka und die Ost­go­ten in Ita­li­en schon von den By­zan­ti­nern ab­ge­räumt wa­ren (535 und 553 n.Chr.), das Bur­gun­der­reich von den Fran­ken über­rollt (534), mach­ten die West­go­ten in Spa­nien noch über 150 Jah­re wei­ter. Ihr Reich hat die Ju­sti­nia­ni­sche Spät­an­ti­ke über­lebt und reicht schon ins frühe Mit­telal­ter hin­ein, in die Ex­pan­si­on des Is­lam. Von den Fran­ken auf die ibe­ri­sche Halb­insel ver­drängt, fan­den sie dort erst um 711 durch die Mau­ren ih­ren Un­tergang. Hier be­schäf­ti­gen wir uns mit ei­ner Epi­so­de der west­go­ti­schen Ge­schich­te des 6. Jahr­hun­derts: Kö­nig Leo­wi­gild war der letz­te, der am ari­ani­schen Glau­ben fest­hielt und so ver­such­te, die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät der West­go­ten zu be­wah­ren..
Musik

Orchestermusik: Sinfonien- und Solokonzertführer


Hier finden Sie über 500 Orche­ster­musik­stücke von euro­päi­schen und ame­ri­ka­ni­schen Kom­po­ni­sten, die Sin­fo­nien und/oder Kon­zer­te für Solo­in­stru­men­te und Or­che­ster ge­schrie­ben haben.
Je­der Li­sten­ein­trag ist ein Link, der zu ei­ner Ge­samt­auf­nah­me bei You­Tube führt. Klicken Sie nor­mal drauf (mit der lin­ken Maus­taste), dann wird ein Pop­up-Fen­ster (oder ein neu­er Brow­ser­tab) mit You­Tube-Ab­spie­ler ge­öff­net. Das heißt, die Mu­sik spielt auch dann wei­ter, wenn Sie die­se Sei­te ver­las­sen. Sie kön­nen je­des Mu­sik­stück auch mit rechts an­klicken, dann er­scheint der You­Tube-Play­er hier im Fen­ster. Wenn Sie die Sei­te ver­las­sen, wird dann al­ler­dings auch die Mu­sik weg sein. Falls Mu­sik­auf­ru­fe mit Ih­rem Brow­ser nicht funk­tio­nie­ren, neh­men Sie ei­nen an­de­ren, z.B. Fire­fox. Egal, wie Sie ein Stück auf­ru­fen: Falls Ihr Brow­ser nicht so ein­ge­stellt ist, daß er Me­dien­da­tei­en au­to­ma­tisch ab­spielt, müs­sen Sie den You­Tube-Play­er von Hand star­ten. .
Geschichte
Neuzeit:  Antinapoleonische Befreiungskriege

Freiherr vom Stein und die Deutsche Erhebung von 1812/14


Wie konn­te es pas­sieren, daß ein adels­stol­zer Reichs­rit­ter, ein pflicht­be­wuß­ter preu­ßi­scher Be­am­ter, zum An­füh­rer ei­ner Volks­be­we­gung wur­de? Wie sein erster Dienst­herr, Fried­rich II. der Gro­ße, über­ließ Stein die deut­sche Spra­che lie­ber Pfer­den und Sol­da­ten.
Er war aus­drück­lich kein „Mann des Vol­kes“, ge­schwei­ge denn ein „De­mo­krat“. Den­noch brach­te er wei­te Tei­le des Vol­kes in Stel­lung ge­gen die Für­sten, die kor­rup­ten Ver­bün­de­ten Na­po­le­ons. Be­feu­ert von Dich­tern und Phi­lo­so­phen, setz­te er als An­stif­ter und Trei­ber die deut­sche Er­he­bung ge­gen den fran­zö­si­schen Ty­ran­nen ins Werk. Freiherr vom Stein war der Pate der eu­ro­päi­schen Be­frei­ungs­kriege..
Eine Darstellung der politischen Weltsicht des Freiherrn Karl vom Stein muß bei seinem Verhältnis zur französischen Revolution ansetzen, weil in ihrem Erleben und in ihrer Überwindung eine der wichtigsten Triebfedern für das politische Wollen und Handeln Steins gelegen hat. Er erkannte sie als einen tiefgehenden Bruch in der geschichtlichen Entwicklung Europas, dessen „Bekämpfung der große Inhalt seines Manneslebens wurde“ (1). Die fast durchgängig ablehnende Haltung gegenüber der erschütternden Zerstörung historischer Traditionen in Frankreich stand, so möchte ich es überspitzt ausdrücken, als Motiv hinter seiner gedanklich-politischen Entwicklung vom reinen Verwaltungsbeamten zum Stellung beziehenden Politiker in preußischem Staatsdienst, von da aus zum großen deutschen Gegenspieler Napoleons bis hin zum konservativen Restaurator adeliger Standesvorrechte. Dabei ist deutlich zu erkennen, wie sich die Kritik an der Revolution nach einem indifferenten Überraschungsmoment von nur wenigen Monaten, in denen auch die Nachrichtenlage in Deutschland noch kein festes Urteil erlaubt haben dürfte, rasch zu einem statischen Gebilde aus Abscheu, Furcht und Vorwürfen gegen den französischen Nationalcharakter verfestigte. Im Unterschied zu den regierenden Fürsten, besonders Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Franz I. von Österreich, verfiel Stein aber ob seiner Feindschaft gegen das von außen ins Reich drängende Neue nicht in eine Resignation, die ihn politisch gelähmt und ebenfalls in die unter Napoleon verbliebenen Nischen des ancien régime abgedrängt hätte. Anders auch als Hardenberg, Montgelas und Metternich war er nicht bereit, sich auf diplomatische Kungeleien mit den Vertretern der Revolution einzulassen, sondern zog vielmehr aus seiner Abneigung die Inspiration zu einem regelrechten ideologischen Kampf. Aus diesem sind zweifellos seine reformerische Tätigkeit in Preußen und der Wille zur politischen Neuordnung Deutschlands hervorgegangen. Insofern verdankt Steins Suche nach einer deutschen Lösung der gesellschaftlichen und staatlichen Mißstände ihre Anregung durchaus der französischen Revolution, wenn auch die Ausgestaltung seines Weges das Ergebnis von Schulung an einem Negativ-Beispiel ist und aus diesem Grund mit vielen Mängeln behaftet bleiben sollte. Vermutlich aber wäre die Anstiftung Steins zu einer aktiven Rolle in der Politik nicht möglich gewesen, wenn seine Stellung zu den Ideen der Revolution in jeder Hinsicht starr gewesen wäre. Für diese Annahme spricht, daß es auch Beispiele von positiver Ideen-Übernahme gab, von denen am Schluß des Kapitels zu reden sein wird.
Geschichte
Regententabelle zur deutschen Geschichte

Deut­sche Kö­ni­ge, Kaiser, Kanzler


Chronologie deutscher Staatswesen und ihrer Staats­ober­häup­ter
Das Frankenreich Karls I. des Großen, über das auch sein einziger Sohn Ludwig der Fromme noch ungeteilt herrschte, umfaßte Deutschland, Frankreich und die nördlichen zwei Drittel Italiens. Nach Ludwigs Tod 840 wurde es zwischen seinen drei Söhnen Lothar I. (Mittelteil von den Niederlanden bis Schweiz mit Italien), Karl II. dem Kahlen (Frankreich) und Ludwig dem Deutschen (Deutschland und Österreich) aufgeteilt. 869 starb Lothars Sohn, Lothar II., ohne männliche Erben, deshalb wurde sein Mittelreich „Lotharingien“ zwischen den karolingischen Linien Ost- und Westfrankens verteilt, von der Nordsee bis zu den Alpen in etwa orientiert an der romanisch-germanischen Sprachgrenze. In der ursprünglichen Dreiteilung liegt aber der Nukleus dafür, daß sich im Spätmittelalter das Burgunderreich zwischen Frankreich und Deutschland schob. Aus dieser neuen Mitte entwickelte sich ab 1500 die Unabhängigkeit der Niederlande und der Schweiz.
Geschichte
Deutsche Geschichte 4: 1806 – 1871

Zeittafel 4: Der Deutsche Bund


Chronologie der Neuzeit seit der Französischen Revolution –                       Teil A: Von der napoleonischen Besatzungszeit bis zur Gründung des zweiten, „kleindeutschen“ Kaiserreichs
___________________________________________________________ Stichwörter: Napoleonische Tyrannei über Europa * Preußische Reformen * Befreiungskriege * Wiener Kongreß * Deutscher Bund * Reaktion und Demagogenverfolgung * soziale Unruhen * 1848er-Revolution * Industrialisierung * Dänische Kriege * Norddeutscher Bund * deutsch-französischer Krieg 1870/71 * Zweite Reichsgründung
Geschichte
Nationallieder, Landeshymnen, Volks- und Soldatenlieder, Filmschlager

Deutsche Lieder und Hymnen


In nationalen Kategorien zu denken, das deutsche Volk nach Abstammung und Traditionen zu definieren, gilt in diesen globalistischen Zeiten als konservativ bis rechtsradikal, wenn nicht gar als „rassistisch“. Wie schrecklich reaktionär, dann auch noch dazu passendes, national-identitäres Kulturgut hochzuhalten! Genau das wollen wir hier tun: patriotische Lieder wieder ausgraben, die unseren Vorfahren etwas bedeutet haben. Überraschend für manche Leute, für rotgrüne Deutschlandhasser gar empörend: Sie können auch heute noch die deutsche Seele berühren und erheben. Im deutschen Kulturraum scheinen sie allerdings fast ausgestorben zu sein.
Wir haben das Netz durchsucht und sind hauptsächlich bei englischsprachigen, meist wohl amerikanischen Seiten und YouTubern fündig geworden. Im Ausland gibt es offenbar Liebhaber, die deutsches Volks- und Militärliedgut besonders zu schätzen wissen, umso mehr, wenn es sich um kernige, sozusagen „kriegsgestählte“ Einspielungen aus den 1930/40er Jahren handelt. .
Geschichte
Ernst Moritz Arndt: Zwei Aufrufe zum Befreiungskampf gegen Napoleon (1812)

Vaterlandslied und Soldatenkatechismus


Aus dem "Kurzen Katechismus für deutsche Soldaten", 1812
Es waren in der alten Zeit giftige Tyrannen und Despoten, welche die Freiheit und Herrlichkeit großer Städte und Länder unterdrückt und geschändet hatten. Diese glaubten sich vor ihren eigenen Landsleuten nicht sicher und machten sich ein Heer und eine Leibwache und bezahlten sie mit den Gütern, die sie von ihrem Volke raubten. Und auch Bonaparte macht es so, weil er ein Tyrann ist. [....] Könige und Fürsten hat Gott gesetzt und ihnen das Schwert und Zepter in die Hand gegeben, daß sie die Gerechtigkeit verwalten, ihr Volk beschirmen und schützen, fremde Feinde von ihm abtreiben und für ihr Vaterland bis in den Tod stehen und streiten sollen. Herren, welche so regieren, sollen heilig und unverletzlich gehalten werden. Wenn aber ein Fürst anders tut, als wofür Gott ihn eingesetzt hat, so muß der Soldat und Christ Gott mehr gehorchen als den Menschen. Denn wenn ein Fürst seinen Soldaten beföhle, Gewalt zu üben gegen die Unschuld und das Recht; wenn er sie gebrauchte, das Glück und die Freiheit ihrer Mitbürger zu zerstören; wenn er sie den Feinden des Vaterlandes gegen das Vaterland zu Hilfe schickte; wenn er durch sie seine eigenen Landsleute plündern, verheeren, bekämpfen ließe, müßten sie nimmer gehorchen. Denn auch ein König und Fürst, darf nimmer tun noch befehlen, was in aller Ewigkeit Unrecht bleibt.
Geschichte

Geschichte-Quiz


Ein „Pisa-Test“ für die kulturelle Allgemeinbildung

Ein­fa­che Spiel­re­gel: 20 Fra­gen pro Quiz­run­de, 5 Ant­wort­mög­lich­kei­ten und 45 Se­kun­den Zeit für je­de Fra­ge
Wenn Sie auf „Start“ klicken, be­kom­men Sie zu­nächst ei­nen Spie­ler­na­men an­ge­bo­ten. Den kön­nen Sie ak­zep­tie­ren oder durch ei­nen ei­ge­nen Na­men er­set­zen. Das Spiel merkt sich Ih­ren fik­ti­ven Na­men und die Er­geb­nis­se, sonst nichts. Es wer­den kei­ne Coo­kies ge­setzt, kei­ne IP-Ad­res­sen ge­spei­chert. Am En­de je­des Spiels be­kom­men Sie ei­ne Aus­wer­tung und die Er­geb­nisse Ih­rer frü­he­ren Spie­le an­ge­zeigt. Wäh­len Sie das The­ma „All­ge­mein“, kön­nen Sie sich au­ßer­dem ei­ne iro­ni­sche „Pisa“-Be­ur­tei­lung ein­han­eln, und es sind zu­sätz­li­che Fra­gen zur deut­schen Li­te­ra­tur da­bei.
Film

Werkzeugkasten für gehobenes Glotzen: Film- & Serien­sei­ten


Ein Service für Filmfreunde und Seriensüchtige: Hier finden Sie die besten Filmlexika, kostenlosen Internet-Videotheken auf Deutsch und Englisch und manches andere, was der Filmliebhaber an „Zubehör“ gut gebrauchen kann, z.B. Untertitel-Datenbanken und Programme zur Filmbearbeitung.
Wir haben alle Seiten & Programme ausprobiert und nur die hier aufgenommen, die wirklich nützlich sind. Unter jedem Link-Banner gibt es eine kurze Beschreibung und Bewertung, zum Teil mit Empfehlungen für die richtige Handhabung. .
Ganz oben se­hen Sie gleich das Wich­tig­ste: Le­xi­ka, Vi­deo­por­ta­le, Un­ter­ti­tel-Platt­for­men. Rechts un­ten, un­ter­halb der Untertitel-Abteilung, finden Sie dann noch Verweise zu ein paar anderen nütz­li­chen Sei­ten, die ir­gend­wie mit dem Schau­en bzw. Sam­meln von Fil­men zu tun ha­ben, z.B. zum Gucken deut­scher Fern­seh­sen­der im Aus­land. Noch wei­ter un­ten rechts ver­wei­sen wir Sie auf Pro­gram­me zur Film­be­ar­bei­tung, die Sie ko­sten­frei her­un­ter­la­den können. Die Links füh­ren Sie zu den Her­stel­lern von "Open Source"- und an­de­rer Gra­tis-Soft­ware, die zum Schnei­den, Kon­ver­tie­ren, Un­ter­ti­teln usw. von Fil­men ge­eig­net ist. Al­le Bil­der bzw. Ban­ner, die Sie auf die­ser Sei­te se­hen, sind Aus­schnit­te aus Screen­shots der be­spro­che­nen Sei­ten. Achtung: Wenn ei­ni­ge Links zu den ko­sten­lo­sen Vi­deo­platt­for­men bei Ih­nen nicht funk­tio­nie­ren, liegt das meist nicht an den Links, son­dern in der Re­gel an Ih­rem In­ter­netpro­vi­der! Klicken Sie hier und le­sen Sie in der mitt­le­ren Spal­te, was Sie da­ge­gen ma­chen kön­nen, aus­ge­sperrt zu wer­den. Film- und Serienlexika Kritik- & Nachschlageseiten Am Anfang ste­hen hier die gro­ßen, all­ge­mei­nen Film­le­xi­ka. Dann fol­gen die Se­ri­en­spe­zia­li­sten, und ganz un­ten pla­ziert sind die we­ni­ger voll­stän­di­gen, gleich­wohl manch­mal hilf­rei­chen "klei­ne­ren" Sei­ten. IMDB.com, aus­ge­schrie­ben die In­ter­net Mo­vie Da­ta­Base, ist das Non­plus­ul­tra un­ter den On­line-Film­le­xi­ka. Die Da­ten­bank ent­hält über 7,5 Mil­lio­nen Ein­trä­ge, da­run­ter rund 300.000 Spiel­fil­me, aber auch sämt­li­che je­mals pro­du­zier­ten "TV-Shows", d.h. Se­ri­en, Fern­seh­fil­me, Rei­hen usw., so­gar Por­no­pro­duk­tio­nen. Wenn man mit deutsch­spra­chi­gem Brow­ser bzw. deut­scher IP-Ad­res­se kommt, er­hält man lei­der ei­nen Misch­masch aus Ori­gi­nal- und deut­schen Ti­teln. Un­ver­zicht­bar, was Voll­stän­dig­keit und Ge­nau­ig­keit der Be­set­zungs­an­ga­ben be­trifft. Dafür muß man hin­neh­men, daß die Sei­te zum Mo­no­po­li­sten Ama­zon gehört. OFDB.de, als Hobby­projekt 1999 ge­grün­det, war bis ca. 2005/­2007 ei­gen­stän­dig, scheint aber seit­her eine Art deut­scher Ab­le­ger von IMDB zu sein. Vor­tei­le sind, daß durch­ge­hend deutsch "ge­spro­chen" wird (aber na­tür­lich auch mit Ori­gi­nal­ti­teln ge­sucht wer­den kann) und daß die Datenbank im Hinblick auf deutsche Film- und Fern­sehproduktionen ziem­lich zu­ver­läs­sig ist. Zum Nach­schla­gen von Se­rien und Do­ku­men­tar­fil­men eher un­ge­eig­net. Aktualisierung Nov. 2023: OFDB ist im Jahr 2023 vollkommen umgestaltet worden. Auf den er­sten Blick ist es kein Film­le­xi­kon mehr, son­dern ei­ne DVD-Ver­kaufs­platt­form. Die le­xi­ka­li­sche Funk­tion ist weitge­hend er­hal­ten, aber ver­steckt wor­den: Klicken Sie oben links auf „Fil­me“, dann be­kom­men sie Zu­gang zu ei­nem Such­feld „Fil­me durch­su­chen“. Hier kön­nen Schau­spie­ler, Re­gis­seu­re oder Film­ti­tel eingegeben wer­den, auch Ori­gi­nalti­tel, wie bis­her. An den In­halts­an­ga­ben ist er­kenn­bar, daß der Da­ten­be­stand der al­ten OFDB wei­terver­wen­det wird. Filmdienst.de ist die On­line-Fortführung der ka­tho­li­schen Film­zeit­schrift "Film­dienst", die vor ei­ni­gen Jah­ren ein­ge­stellt wur­de. Die Film­da­ten­bank ent­hält den Schatz der in Jahr­zehn­ten an­ge­häuf­ten In­halts­an­ga­ben und Kri­ti­ken zu knapp 100.000 Fil­men. Daß es re­gel­mä­ßig ei­ne Be­ur­tei­lung gibt, wenn auch teils mo­ra­lin­durch­tränkt (oft­mals lu­stig!), ist der un­schätz­ba­re Vor­teil ge­gen­über den we­sent­lich grö­ßeren Be­stän­den von IMDB und OFDB. Auch das Um­feld der Da­ten­bank, die Sei­ten­ge­stal­tung, ist "wer­ti­ger" als bei den oben be­spro­che­nen Le­xi­ka. Die pro­te­stan­ti­sche "Kon­kur­renz", der Evan­ge­li­sche Film­be­ob­ach­ter (seit 1984 "epd film") ist mit sei­nem On­line-An­ge­bot lei­der nicht kon­kur­renz­fä­hig. SerienJunkies.de ist zur Zeit (Stand: 2022) die be­ste Platt­form, um sich über neuere Se­ri­en zu in­for­mie­ren. Ältere Sachen (1950er bis 90er Jah­re) feh­len öf­ters, aber die Fol­gen­füh­rer ("episode guide") neuer Se­ri­en sind meist bes­ser als bei Fern­seh­se­ri­en.de, schnel­ler ak­tuali­siert, voll­stän­di­ger und aus­führ­li­cher ge­schrie­ben. We­ni­ger er­freu­lich ist, daß man zwi­schen­zeit­lich ge­nö­tigt wurde, sich "frei­wil­lig" ir­gend­wel­che Wer­be­spots an­zu­se­hen, wenn man sich nicht in ein ko­sten­pflich­ti­ges Be­nut­zer-Abo zwin­gen las­sen woll­te. Mitt­ler­wei­le ha­ben die Be­trei­ber da­von wie­der Ab­stand ge­nom­men, oder der Wer­be­blocker hat hier ge­hol­fen. tvdb.de ist ei­ne ame­ri­kanische Fern­seh­se­ri­en-Da­ten­bank. Auf der Start­sei­te wer­den, ähn­lich wie bei den mei­sten Strea­ming­sei­ten, die ak­tu­el­len Se­ri­enknal­ler präsen­tiert. Hier gibt’s aber kei­ne Se­ri­en­fol­gen an­zu­gucken, son­dern le­xi­ka­li­sche In­for­ma­tio­nen. Zur ge­wünsch­ten Se­rie kommt man nur über das Such­feld. Wir ha­ben so ziem­lich al­les ge­fun­den, was uns zum Aus­pro­bie­ren ein­fiel. Die eng­li­schen, meist sehr knap­pen In­halts­an­ga­ben las­sen sich auf Deutsch und an­de­re eu­ropäische Spra­chen um­schal­ten. Man fin­det hier auch Sa­chen, die man bei „Se­ri­en­jun­kies“ und „Fern­seh­se­ri­en.de“ vergeblich sucht: Zum Bei­spiel ei­ne Auf­li­stung al­ler Fol­gen der Ha­rald-Schmidt-Show bei Sat1 und ARD, meistens sogar mit An­ga­ben zum In­halt und zu den Talk-Gästen. Der Nukleus von Fernsehserien.de dürfte das Buch "Das Fern­seh­le­xi­kon" von Mi­cha­el Reuf­steck und Ste­fan Nig­ge­mei­er ge­we­sen sein. Es wird bei fast al­len äl­te­ren Se­ri­en (bis ca. 2005) als Quel­le für die Über­sichts­be­schrei­bung ge­nannt. Die Da­ten­bank von Fern­seh­se­ri­en.de ist weit­aus voll­stän­di­ger als bei den "Se­ri­en­jun­kies", doch die Tex­te der Ära nach Reuf­steck/Nig­ge­mei­er sind kür­zer, ober­fläch­li­cher, oft nichts­sa­gend. Da­durch und durch mehr­fa­che An­pas­sun­gen an die Smart­phone-Per­spek­ti­ve ist der Nut­zen der Sei­te für an­dere Be­su­cher, ist aber auch das De­sign ziem­lich be­schä­digt wor­den. Für Infos über äl­tere Se­ri­en wird das Por­tal al­ler­dings noch ge­braucht. Fil­me sind hier neu­er­dings auch zu fin­den, aber eben­falls mit ober­fläch­li­chen Kurz-Be­schrei­bun­gen. Wunschliste.de gehört zum glei­chen On­line-Me­dien­un­ter­neh­men wie Fern­seh­se­rien.de. Das geht aus ei­nem Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel her­vor, den Mit­ar­bei­ter der Fir­ma "Im­Fern­se­hen" ver­mut­lich selbst ge­schrie­ben ha­ben, so un­in­for­ma­tiv, wie er an­son­sten da­her­kommt. In der "Wunschliste" sind vereinzelt Rezensionen anzutreffen, die es auf der "Schwe­ster­sei­te" nicht gibt, doch ins­ge­samt schein­en bei­de Sei­ten nur­mehr Klo­ne von­ein­an­der zu sein, die wohl auch mit dem glei­chen Da­ten­be­stand ar­bei­ten. Dem Namen nach erklärt Movie­Pilot.de sich für Spiel­fil­me zu­stän­dig, aber wer die Pro­be auf’s Exem­pel macht, wird vie­le äl­tere Fil­me nicht fin­den. Auch in Sa­chen Se­ri­en hat die Sei­te eher ge­rin­gen le­xi­ka­li­schen Wert. Ihre Stär­ke – so­gar ihr Al­lein­stel­lungs­merk­mal – sind die Ran­king-Li­sten: Die be­sten Anwaltsserien, die besten Fil­me des Jahres 2020, die besten Erotikserien usw. Die Auf­ge­führ­ten sind zwar nicht un­be­dingt im­mer die "Be­sten", was ja auch eine Sa­che des Ge­schmacks ist, aber man be­kommt durch die Li­sten vie­le Fil­me/Se­ri­en vor­ge­schla­gen, die im­mer­hin ziem­lich in­te­res­sant sein könn­ten. Ins­ge­samt po­pu­li­stisch, trotz­dem emp­feh­lens­wert! Die Seite WerStreamt.es gehört eigent­lich in die Mit­te zwi­schen "Le­xi­ka" und "Vi­deo­platt­for­men": Sie führt Men­schen, die wahr­schein­lich eher eine ko­sten­lo­se Seh­ge­le­gen­heit su­chen, zu den kom­mer­ziel­len Strea­ming­dien­sten, On­line-Film­ver­lei­hern und DVD-/BluRay-Ver­käu­fern. Die "le­xi­ka­li­sche" Qua­li­tät be­steht al­so da­rin, daß man er­fährt, wo und ob über­haupt ein Film ko­sten­pflich­ti­g er­reich­bar ist. Auch das ist ja in­te­res­sant, und es funk­tio­niert ziem­lich gut, im­mer­hin hat die Sei­te rund 35 An­bie­ter im Sor­ti­ment. Als Trost­pfla­ster für Geiz­kra­gen gibt es hier ein paar ko­sten­lo­se Ein­zel­stücke, die dann beim Se­hen al­ler­dings mit Wer­bung zu­ge­schüt­tet wer­den. Die Zeitschrift "Cinema" hat unter Cinema.de ein Film­ar­chiv, das In­fos über schät­zungs­wei­se 60.000 Spiel­fil­me ent­hält. Wenn das zu­trifft, gä­be es mehr Lücken als Tref­fer. Lo­bend ist aber zu er­wäh­nen, daß häu­fig aus­sa­ge­fä­hi­ge, ei­gen­stän­di­ge Kri­ti­ken bzw. Be­spre­chun­gen ge­bo­ten wer­den, ähn­lich wie beim Film­dienst (sie­he oben), an­ders als bei den Platz­hir­schen IMDB und OFDB. Hier ma­chen sich an­nä­hernd 50 Jah­re film­jour­na­li­sti­sche Er­fah­rung und Sam­mel­ar­beit po­si­tiv be­merk­bar. Man könn­te die Fra­ge stel­len, warum "Ci­ne­ma" da­mit nicht on­line war, lan­ge be­vor die heu­ti­gen Bo­li­den sich En­de der neun­zi­ger Jah­re von Hob­by- zu Kom­merz­pro­jek­ten ver­wan­del­ten. zurück nach ganz oben Warum gibt es hier nicht mehr Film­le­xi­kon-Emp­feh­lun­gen? Mei­nes Wis­sens – wenn Sie mehr wis­sen, ge­hen Sie bit­te un­ter "Kon­takt" und schrei­ben Sie mir! – gibt es kei­ne wei­te­ren gu­ten Film-"En­zyklo­pä­di­en". Al­le son­sti­gen Sei­ten, die man per Such­ma­schi­ne mit Be­grif­fen wie "Film­le­xi­kon" usw. fin­den kann, sind nach mei­nen Er­fah­run­gen und Re­cher­chen als Le­xi­ka un­brauch­bar. Oder sie wa­ren mal gut, gei­stern auch noch in den Such­ma­schi­nen um­her, sind aber längst nicht mehr on air, wie das vor 10 oder 12 Jah­ren lei­der auf­ge­ge­be­ne Ka­bel1-Film­le­xi­kon.     alternative Videoplattformen für Spielfilme, Serien und Dokus  deutsch­sprachige Video­portale:  Am En­de die­ser Spal­te fin­den Sie ei­ni­ge Hinweise zum Fil­me­gucken auf Video­platt­for­men. Dabei geht’s um die Sor­tie­rung der Emp­feh­lun­gen, um Fra­gen der (Un-)Er­reich­bar­keit von Sei­ten und da­rum, ob man über­haupt "ko­sten­los" gucken darf. Auf MediathekViewWeb.de fin­det man die In­hal­te al­ler Me­dia­the­ken der staat­li­chen Zwangs­ge­büh­ren-Sen­der (so­ge­nann­te "öf­fent­lich-recht­li­che", auch öster­rei­chi­sche und schwei­ze­ri­sche) auf ei­ner ein­zi­gen Seite ver­sam­melt. Sehr über­sicht­lich, spar­ta­nisch, oh­ne Bil­der, leicht zu be­die­nen. Nie mehr bei den ein­zel­nen Sen­dern nach der Me­dia­thek su­chen, wun­der­bar! Streamkiste.TV ist das be­ste, weil mit dem größ­ten An­ge­bot da­her­kom­men­de Por­tal für ko­sten­frei­es An­schau­en von Spiel­fil­men und Se­ri­en­fol­gen. Man fin­det grund­sätz­lich deutsch­spra­chige Fas­sun­gen, kann aber auch mit Ori­gi­nal­ti­teln auf die Su­che ge­hen. Wer­be­blocker ak­ti­vie­ren! BS.to (früher "burning-series.to") bie­tet die größ­te Aus­wahl an Se­ri­en, aber kei­ne Spiel­fil­me. Die Se­ri­en­fol­gen können auf deutsch oder in der Ori­gi­nal­spra­che an­ge­schaut wer­den. Sehr über­sicht­liche Dar­stel­lung der vor­han­de­nen Se­rien, man kann das An­ge­bot nach Gen­res oder al­pha­be­tisch sor­tiert an­zei­gen las­sen. Ein wah­res Pa­ra­dies für Se­ri­en­gucker! Auch hier gilt: bes­ser nicht ohne Wer­be­blocker. S.to (früher "SerienStream") hat keine Spiel­fil­me im An­ge­bot, nur Se­ri­en, auf die­sem Fel­de aber die reich­hal­tig­ste Aus­wahl nach den bei­den Top-Ad­res­sen „BS.to“ und „StreamKiste.tv“. Die Sei­te war vor ei­ni­gen Jah­ren mal prob­lematisch, weil mit hochaggres­si­ver Wer­bung ge­spickt. Das hat sich ge­bes­sert. Heu­te ist sie ein Pa­ra­de­bei­spiel da­für, wie die kun­den­feind­li­chen In­ter­netpro­vi­der Voda­phone, 1&1 und Te­le­kom ver­su­chen, das Surf­ver­hal­ten ih­rer Kun­den zu zen­sie­ren und zu gängeln: Zu­gang zu „S.to“ ver­bo­ten! Zur Zeit (Stand: Früh­jahr 2023) ist ein Be­such der Sei­te sehr loh­nend, und via VPN oder DNS-Server ist sie auch gut zu­gäng­lich. In­for­ma­tio­nen zur Um­ge­hung von In­ter­net­sper­ren bös­ar­ti­ger Pro­vi­der sind hier zu fin­den. Wie überall: Wer­be­blocker an! Kinox.to wur­de vor ca. 11 Jah­ren neu er­öff­net, zwei Ta­ge nach­dem die Staats­sen­der ARD und ZDF tri­um­phal ver­kün­det hat­ten, daß Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft dem bö­sen "Ki­no.to" ein En­de be­rei­tet hät­ten. Daß man nur ein "x" an die al­te Ad­res­se an­zu­hän­gen brauch­te, daß sie es gar nicht ge­schafft hat­ten, die Sei­te wirk­lich zu er­le­di­gen, das wur­de un­ter­schla­gen – Lü­gen­pres­se schon da­mals. Ein paar Jah­re war der Klon noch er­ste Wahl un­ter den "Ko­sten­lo­sen", aber ir­gend­wann ging es ra­pi­de berg­ab. Trotz­dem fin­det man auch heu­te noch man­che Ra­ri­tä­ten aus­ge­rech­net bei Ki­nox.to. Ver­su­chen Sie z.B. mal, den fran­zö­si­schen Film "Ro­mance" (1999) zu fin­den: Okay, gibt’s bei MusicHQ, aber in Ori­gi­nal­fas­sung. Auf deutsch? Nur bei Ki­nox.to! Den No­stal­gi­ker freut das. Wer­be­blocker ak­ti­vie­ren! HDFilme.cx ist, wenn man neue Fil­me/Se­ri­en sucht, einen Ver­such wert, wenn die vier Ad­res­sen hier oberhalb nichts ge­bracht haben. All­zu­vie­le Hoff­nun­gen soll­te man sich aber nicht ma­chen. Das sind al­ler­dings Er­fah­run­gen von 2021. Es könn­te sein, daß die Sei­te ge­ra­de da­bei ist, ihr Sor­ti­ment aus­zu­wei­ten, sieht je­den­falls heu­te et­was bes­ser aus als da­mals. Nicht oh­ne Wer­be­blocker! Die Aus­wahl bei Cine.to ist noch ein­mal deut­lich über­schau­ba­rer als bei HDFilme. Aber ver­su­chen Sie Ihr Glück – wenn man einen Film un­be­dingt braucht, muß man eben nach je­dem Stroh­halm grei­fen. Se­ri­en gibt’s hier eher gar nicht. Wie immer: Wer­be­blocker ein­schal­ten! Kinoonline.su ist deut­lich lücken­haf­ter, un­zu­ver­läs­siger und wer­bemä­ßig noch ner­vi­ger als die bei­den hier ober­halb. Aber was man fin­det, ist auf deutsch, und nicht nur Spiel­fil­me, son­dern auch aus­ge­wähl­te Se­rien, mei­stens die gerade ak­tu­el­len. Ein Mu­seum oder "Ar­chiv" ist die­se Sei­te nicht. Werbe­blocker scharf­stel­len! StreamCloud.cam war frü­her mal als Filme-Zu­lie­fe­rer von Platt­for­men wie Stream­kiste und Bur­ning­Series be­kannt. Jetzt gibt es ein Por­tal dieses Na­mens für deutsch­spra­chi­ge Fi­lme und Se­rien, das ver­mut­lich von Ruß­land aus be­trie­ben wird. Man kann au­ßer nach Ti­teln auch nach Na­men suchen, Schau­spie­lern und Re­gis­seu­ren. Bei An­fra­gen zu Klas­si­kern wie John Wayne oder Al­fred Hitch­cock kommt aber we­nig bis gar nichts rum. Haupt­säch­lich sind hier Ac­tion­kra­cher, Ani­me und an­de­re "ju­gend­na­he" Gen­res im An­ge­bot. Zum Stö­bern aber ru­hig mal rein­schau­en! KKiste.best scheint eben­falls sei­nen Stand­ort im zu­griffs­si­che­ren Ruß­land zu ha­ben – es sieht auch "Stream­Cloud" sehr ähn­lich. Der Hauptun­ter­schied ist, daß es hier kei­ne Se­ri­en gibt, au­ßer­dem sind wohl vie­le Fil­me auf Eng­lisch bzw. in Ori­gi­nal­spra­che. Es gibt Fil­ter für die Su­che nach Ent­ste­hungs­jahr, Gen­re und Pro­duk­tions­land, aber mir hat nicht ein­ge­leuch­tet, wie er funk­tio­nie­ren soll. Filmpalast.to hat vor­wie­gend ak­tuel­le Kra­cher im An­ge­bot, kaum äl­tere Fil­me oder Se­ri­en. Die Ti­telsu­che ist über­sicht­lich und funk­tio­niert, bringt aber sel­ten Er­geb­nis­se.  englisch­sprachige Video­portale:  Losmovies.cam hat auch Se­ri­en im An­ge­bot, aber die Stär­ke die­ser Platt­form ist vor al­lem, daß man Ori­gi­nal­fas­sun­gen auch von äl­te­ren Spiel­fil­men fin­det, nach­dem man bei den Deutsch­spra­chi­gen nicht fün­dig ge­wor­den ist. Das Film­la­ger scheint ähn­lich groß wie bei Stream­ki­ste.tv zu sein, aber das mei­ste ist hier eben auf Eng­lisch, Spa­nisch, Fran­zö­sisch, Ja­pa­nisch. Da heißt’s dann, zu den Un­ter­ti­tel­sei­ten rü­ber­zu­wech­seln, um eine hilf­rei­che "Schrift­spur" hin­zu­zu­fü­gen. MusicHQ.net hört sich nach ei­ner Mu­sik­platt­form an, ist aber in Wirk­lich­keit ei­ne Fund­gru­be für Fil­me je­den Al­ters in Ori­gi­nal­fas­sung. Be­son­ders po­si­tiv fällt hier auf, daß man durch­aus auch mal Do­ku­men­tar­fil­me im An­ge­bot fin­det, vor al­lem aber, daß die Platt­form un­glaub­lich gut mit Se­ri­en aus­ge­stat­tet ist, auch sol­chen, an die sich kaum noch je­mand er­in­nert. "Bo­nan­za" und "Mag­num" gibt’s an je­der Ecke, aber die "Ma­ry Ty­ler Moore Show" (1970)? "Ma­ve­rick" (1957)? MusicHQ hat so­was, auf Eng­lisch na­tür­lich. Üb­ri­gens: In deut­schen Fil­men wird auch auf ame­ri­ka­ni­schen Platt­for­men deutsch ge­spro­chen, nur eben mit zu­sätz­li­chen eng­li­schen Un­ter­ti­teln. Au­ßer Kin­der­fil­men wird nichts syn­chro­ni­siert. M4uHD.tv, was wohl als "mo­vies for you in HD" zu le­sen wä­re, ist das dritt­be­ste "Ko­sten­los"-Por­tal für Ori­gi­nal­fas­sun­gen. Tat­säch­lich liegt nicht al­les in HD-Auf­lö­sung vor, aber oft ge­nug freut sich der Film­freund wie der be­rühm­te Schnee­kö­nig, ei­nen Film über­haupt ir­gend­wie se­hen zu kön­nen. Und da hat er hier gute Chan­cen, auch im Reich der Se­ri­en. "Ma­ry Ty­ler Moore" und "Ma­ve­rick" gibt’s auch hier – Qua­li­täts-Check be­stan­den. StreamLord.to hat Spiel­fil­me und Se­ri­en, nor­ma­ler­wei­se in Ori­gi­nal­spra­che, al­so mei­stens auf Eng­lisch. Nach dem Ver­lust von „Los Mo­vies“, das lei­der nicht mehr er­reich­bar ist, ha­ben wir uns auf die Su­che nach ei­nem würdigen Er­satz ge­macht. Da­bei ist der „Stream­Lord“ her­ausge­kom­men. Beim „Ma­ry Ty­ler Moore“-, „Maverick“- und beim „De­tek­tiv Rock­ford“-Test fällt die Sei­te mit Pau­ken und Trom­pe­ten durch, aber neue Sa­chen sind eini­ger­ma­ßen ver­tre­ten. Zu Trailers.to wird man öf­ter mal von "Los Mo­vies" um­ge­lei­tet, um ei­nen dort ge­fun­de­nen Film hier an­zu­schau­en. Man kann sich aber na­tür­lich auch di­rekt an "Trai­lers" wen­den, und dann stößt man ge­le­gent­lich auf ein Prob­lem, das bei "HDzer" (siehe un­ten) noch viel mas­si­ver auf­tritt: Der ge­such­te Film ist be­kannt, scheint da zu sein, doch dann kommt die Mel­dung, die ge­wünsch­te Da­tei sei ge­löscht wor­den. Auch nicht viel bes­ser: "Coming soon", schau­en Sie dem­nächst wie­der rein. Wer’s glaubt, wird se­lig. Trotz­dem ei­ne gu­te, oft er­gie­bige Sei­te, auch für Se­ri­en. Archive.org ist eine Art Schla­raf­fen­land für Do­ku­men­ta­tion und Kul­tur al­ler Art. Hier gibt’s ein­fach al­les, oder bes­ser ge­sagt: von al­lem et­was. Der An­spruch ist, ein di­gi­ta­les Ge­dächt­nis der Mensch­heit zu sein, al­ler­dings mit deut­li­chem Schwer­punkt auf dem nord­ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nent. Man kann nach Fil­men suchen, nach Ra­dio- und Fern­seh­sen­dun­gen, Bü­chern, Vi­deo­spie­len, Land­kar­ten, Mu­sik, Soft­ware, ein­fach nach so ziem­lich al­lem. Für die ge­ziel­te Su­che nach Fil­men gilt: Je äl­ter, de­sto wahr­schein­li­cher ein Such­er­folg. In der Re­gel wird man hier nicht ge­nau das fi­nden, was man sucht, aber das He­rum­stö­bern ist un­glaub­lich in­te­res­sant. Wie auf ei­nem gu­ten Floh­markt: Man stößt auf Sa­chen, auch Fil­me, von de­nen man gar nicht wuß­te, daß es sie gibt. Dailymotion.com ist ähn­lich wie YouTube, al­ler­dings mit we­ni­ger Zen­sur und Can­cel-Cul­ture. Man kann ein ei­genes Kon­to auf­ma­chen und Fil­me in die Öf­fent­lich­keit brin­gen. Und wie bei YouTube fin­det man hier in sel­tenen Aus­nah­me­fäl­len auch mal Spiel­fil­me oder Se­ri­en­fol­gen, die sich wo­an­ders par­tout nicht auf­trei­ben lie­ßen. Eher sind die So­cial-Me­dia-Vi­deo­platt­for­men wohl für Do­ku­men­ta­tio­nen zu­stän­dig, auch z.B. Fern­seh­sen­dun­gen, die aus den Me­dia­the­ken des Staats­funks längst wie­der ent­fernt wor­den sind. Dai­ly­motion steht hier al­so stell­ver­tre­tend für al­le an­de­ren Mit­mach-Vi­deo­por­ta­le, in de­nen ein blin­des Huhn zu­fäl­lig mal ei­nen rich­ti­gen Film fin­den könn­te: Rumble.com, D.tube, Odysee.com, BitChute.com, Gegenstimme.tv, YouTube.com . Film1k.com hat sich auf zwei, drei Spar­ten spe­zia­li­siert: Sex, Por­no und Hor­ror, so­ge­nann­te "Schmud­del­fil­me". Und zwar fin­det man hier nicht die neue­sten Kra­cher des B-Film- und Vi­deo­mark­tes, son­dern vor al­lem die Klas­siker der 1960er bis 80er Jah­re – fast das komp­let­te Œv­re von Russ Mey­er, dä­ni­sche Por­no-Vor­rei­ter der spä­ten 60er, deut­sche Le­der­ho­sen- und "Schul­mäd­chen"-Blö­de­lei­en, fran­zö­si­sche "Em­ma­nu­elle"-Aben­teu­er. Was so rich­tig schlecht, bil­lig und ge­schmack­los ist, oft aber sehr lu­stig oder iro­nisch, das fin­den Sie bei Film1k.com! Cat3Movie.org setzt ähn­li­che Prio­ri­tä­ten – Sex­filme usw. – wie Film1k.com (hier ober­halb), hat da­rüber hi­naus aber auch ein schrä­ges Sam­mel­su­ri­um von Ku­ri­osi­tä­ten und Ra­ri­tä­ten zu bie­ten. Ein be­son­de­res Er­leb­nis: Las­sen Sie sich die vor­han­de­nen Fil­me nach Her­kunfts­län­dern sor­tiert an­zei­gen. Wenn Sie "Ger­ma­ny" auf­klap­pen, steht da "Dr. Ma­bu­se" ne­ben "Blut­jun­gen Ver­füh­re­rin­nen", "Ti­ta­nic" (1943) ne­ben dem "Blu­ti­gen Frei­tag", und das "Jagd­re­vier zur schar­fen Gem­se" und "Dok­tor Fau­stus" sind auch nicht weit. HDzer.com ist wie "Los Mo­vies", "Mu­sicHQ" und "M4uHD" ganz all­ge­mein für Se­ri­en und Spiel­fil­me zu­stän­dig, hat aber deut­lich we­ni­ger zu bie­ten. Die Platt­form kennt vie­le Ti­tel, aber wenn man drauf­klickt, stellt man oft fest, daß dann doch nichts da ist. Der Check auf "Ma­ry Ty­ler Moore" und "Ma­ve­rick" geht lei­der völ­lig in die Ho­se. zurück nach ganz oben Welche Video­platt­for­men sind gut, wel­che brauch­bar, wel­che eher schwach? Die Video­portale, die wir hier kurz vor­ge­stellt und ver­linkt ha­ben, sind nach "Qua­li­tät" sor­tiert – die be­sten oben­auf – , was na­tür­lich sub­jek­tiv ist. Mit "gut" ist ge­meint, daß man öf­ter mal tat­säch­lich Fil­me fin­det, nach de­nen man sucht. Be­lä­sti­gung durch Wer­bung könn­te auch ein Kri­te­ri­um sein, aber das soll hier kei­ne Rol­le spie­len. In je­dem Fall soll­te man mit ei­nem Werbe­blocker im Brow­ser un­ter­wegs sein, am be­sten auch mit VPN-Ver­bin­dung ins In­ter­net (siehe wei­ter un­ten). Das gan­ze, al­so von oben nach un­ten ent­spricht von gut nach schlecht, gib’s zwei­mal: Zu­erst die Platt­for­men mit vor­wiegend deutsch syn­chro­ni­sier­ten Fil­men/­Se­ri­en, in der un­te­ren Hälf­te die Por­ta­le mit den eng­li­schen bzw. ori­gi­nal­sprach­li­chen Ver­sio­nen. Hal­ten Sie die Maus über die Platt­form-Ban­ner, dann be­kom­men sie in Kurz­form an­ge­zeigt, was es haupt­säch­lich zu se­hen gibt. zurück nach ganz oben Warum sind einige der ver­link­ten Ad­res­sen nicht er­reich­bar? Nein, die Links sind eher nicht ka­putt, son­dern sehr wahr­schein­lich hat Ihr In­ter­net-Pro­vi­der den Zu­gang zu be­stimm­ten Sei­ten ge­sperrt. Ge­ra­de ko­sten­lo­se Vi­deo­por­tale wie "kinox.to", "stream­kiste.tv" usw. sind da­von ty­pi­scher­wei­se be­trof­fen. Sol­che Zen­sur­maß­nah­men um­geht man am leich­te­sten, in­dem man sich einem VPN-An­bie­ter an­ver­traut – Nä­heres hier – oder auf dem ei­ge­nen Rech­ner eine (ko­sten­lo­se) DNS-Um­ge­hung ein­rich­tet. Wie das geht, wird hier Schritt für Schritt er­klärt. VPN hat im üb­rigen gleich meh­re­re Vor­tei­le: Man er­reicht auch Sei­ten, die vom In­ter­net-Pro­vi­der bös­ar­ti­ger­wei­se ge­sperrt wur­den (wie ge­sagt). Man ver­schlei­ert die ei­ge­ne Iden­ti­tät, surft ano­nym, in­dem man mit frem­den, nicht zu­rück­ver­folg­ba­ren IP-Ad­res­sen un­ter­wegs ist. Man kann sich als An­gehö­ri­ger fast je­der be­lie­bi­gen Na­tio­na­li­tät aus­ge­ben, je nach­dem, was für eine IP-Ad­res­se man be­nö­tigt, um be­stimm­te Sei­ten be­tre­ten bzw. nut­zen zu dür­fen, die sonst nur "Ein­hei­mi­schen" voll zu­gäng­lich sind. Darf man ei­gent­lich auf "Ko­sten­los"-Platt­for­men Fil­me an­schau­en, die es sonst bei Net­flix, Dis­ney & Co. ge­gen Be­zah­lung gibt? Die Le­ga­li­tät der gan­zen Sa­che ist "um­strit­ten", wie es so schön heißt. Die be­rüch­tig­te Ver­fol­gung der "kino.to"-Be­trei­ber spricht für sich, aber die EU-Po­li­zei­be­hör­den krie­gen de­ren Nach­fol­ger und Kol­le­gen eben auch nicht weg, oh­ne in ge­wis­se Län­der wie Ton­ga (En­dung ".to"), Me­xi­ko oder In­disch-Ozea­nien ein­zu­mar­schie­ren. YouTube hat das Prob­lem ge­löst, in­dem es mit al­len grö­ßeren, d.h. Kla­ge-"ge­fähr­li­chen" Rech­te­in­ha­bern Ver­ein­ba­run­gen ge­trof­fen hat. Was da­von nicht ab­ge­deckt ist, darf auf You­Tube nicht veröf­fent­licht wer­den bzw. wird bald wie­der ge­löscht sein. Es könnte sein, daß Video­platt­for­men Ur­he­ber­rech­te usw. ver­let­zen, aber das kann der Sei­ten­be­su­cher im Ein­zel­nen nicht wis­sen. Fol­ge­rich­tig hat ein Ge­richt in Sach­sen vor ei­ni­gen Jah­ren ent­schie­den, daß rei­nes An­schau­en von Fil­men in Ord­nung sei, zu­mal dabei kei­ne Ko­pie auf dem Rech­ner ent­stehe. Das ist zwar sach­lich falsch, da wäh­rend des An­schau­ens eine Ko­pie im Cache an­ge­legt wird, aber die ist nicht dau­er­haft, ist zer­stückelt und für den Nut­zer nicht ver­wend­bar. Der Rich­ter hat­te recht, denn er­stens las­sen sich Fil­me durch’s An­schau­en al­so nicht wei­ter­ver­brei­ten, und zwei­tens kann der Be­su­cher nicht wis­sen, wel­che Fil­me sich le­gal, wel­che mög­li­cher­wei­se il­le­gal auf der Platt­form be­fin­den. Auf jeden Fall ver­boten ist es, ge­schütz­te Fil­me ab­sicht­lich aus dem Netz zu ko­pieren, und so­was fliegt mei­stens da­durch auf, daß sol­che Ko­pien dann auch noch wei­ter­ge­reicht wer­den. Wei­ter­ver­brei­tung ist be­kannt­lich auch dann nicht er­laubt, wenn die Ko­pie von ei­ner le­ga­len Quel­le ge­macht wur­de. Sich ei­ne rei­ne Pri­vat­ko­pie her­zu­stel­len, ist ja mit ein­fa­chen, völ­lig le­ga­len Mit­teln leicht mög­lich, theo­re­tisch kann man mit dem Pro­gramm "OBS-Stu­dio" auf je­dem halb­wegs po­ten­ten Rech­ner eine ziem­lich hoch­wer­ti­ge Bild­schirm-Auf­nah­me ma­chen. Doch wie ge­sagt, um im grü­nen Be­reich zu blei­ben: Nur gucken, nicht ko­pieren! zurück nach ganz oben     Untertitel-Datenbanken Untertiteldateien für Spielfilme Un­ter­halb der Sei­ten­ver­wei­se ha­ben wir ein paar Tips zur Ver­wen­dung von Un­ter­ti­tel-Da­tei­en zu­sam­men­ge­stellt, z.B: Un­ter­ti­tel zum Sel­ber­ma­chen! Open­Sub­titles.org ist bei wei­tem die um­fang­reich­ste Un­ter­ti­tel-Da­ten­bank. Da sie im Früh­jahr 2022 of­fen­bar von Hackern an­ge­grif­fen wur­de, muß man sich neu­er­dings (ko­sten­los) re­gi­strie­ren und an­mel­den, um nach Un­ter­ti­teln su­chen zu dür­fen. Den­noch: die al­ler­er­ste Ad­res­se. Auch bei Subscene.com wird man häu­fig er­folg­reich sein. Das An­ge­bot ist deut­lich an­ders, und man soll­te hier stets mit Ori­gi­nal­ti­teln, nicht mit deut­schen Ti­teln auf die Su­che ge­hen. Für un­se­ren Bei­spiel­film "The Ghost and Mrs. Muir", an dem un­ten die Ver­wen­dung von Un­ter­ti­tel­da­tei­en ge­zeigt wird, hät­te man kei­ne deut­schen, da­für aber eine grö­ße­re Aus­wahl an aus­län­di­schen Un­ter­ti­teln als bei "Open­Sub­titles" ge­fun­den. Bei Mo­vie­Sub­titles.org ha­pert es schon an der kom­for­tab­len Be­dien­bar­keit. Gibt man un­se­ren Bei­spiel­film "The Ghost anfd Mrs. Muir" ins Such­feld ein, be­kommt man 74 Fil­me an­ge­zeigt, in de­nen ir­gend­wie das Wort "Ghost" vor­kommt, aber der rich­tige Ti­tel ist lei­der nicht da­bei. Die voll­mun­di­ge Selbst­aus­kunft, "the lar­gest col­lec­tion of sub­titles for mo­vies" zu sein, ist nichts als ein Bluff. ElSub­title.com hat, noch ver­schärft, das glei­che Prob­lem wie "Mo­vie­Sub­titles.org": Un­über­sicht­lich, schlecht zu be­die­nen und in dem Wust der an­geb­li­chen Tref­fer kaum et­was zu fi­nden. Ein letz­ter Ret­tungs­an­ker viel­leicht, aber kei­ne Emp­feh­lung. zurück nach oben Wie ver­wen­det man her­un­ter­ge­la­de­ne Un­ter­ti­tel-Da­tei­en? Am be­sten spie­len wir das mal an ei­nem prak­ti­schen Bei­spiel durch. Ich wer­de Ih­ren Film­ge­schmack si­cher nicht tref­fen, für den tech­ni­schen Ab­lauf ist das aber nicht wich­tig. Al­so: Auf ARTE lief vor ei­ner Wei­le der Film­klas­si­ker "The Ghost and Mrs. Muir" von 1947 un­ter dem dus­se­li­gen deut­schen Ti­tel "Ein Ge­spenst auf Frei­ers­fü­ßen". Sie woll­ten den Film gern se­hen, ha­ben ihn aber ver­paßt, und weil das schon eine Wei­le her ist, steht er in der ARTE-Me­dia­thek nicht mehr zur Ver­fü­gung. Jetzt su­chen Sie den Film auf Deutsch, aber kei­ne deutsch­spra­chi­ge Platt­form hat ihn im An­ge­bot. Fün­dig wer­den Sie bei "M4uHD.tv", dort gibt es die eng­li­sche Ori­gi­nal­fas­sung, so­gar in aus­ge­zeich­ne­ter Qua­li­tät, aber oh­ne ir­gend­wel­che bei­lie­gen­den Un­ter­ti­tel. Wie krie­gen wir nun Un­ter­ti­tel da­zu, am be­sten deut­sche? Eng­li­sche könn­ten auch hel­fen, denn auf Eng­lisch mit­le­sen ist viel ein­fa­cher, als je­des münd­lich ge­spro­che­ne Wort zu ver­ste­hen. Tech­ni­sche Vor­aus­set­zung da­für, daß wir dem Film Un­ter­ti­tel hin­zu­fü­gen kön­nen, wä­re es, daß wir ei­ne Mög­lich­keit ha­ben, ihn mit dem VLC-Player ab­zu­spie­len, oder mit ei­nem an­de­ren Me­dia­play­er, der das Zu­schal­ten von Un­ter­ti­teln er­laubt. Da­zu müß­ten wir ent­weder die ge­naue Ad­res­se des Films im Netz ken­nen, was nicht der Fall ist, oder wir müß­ten ihn auf dem ei­ge­nen Rech­ner ha­ben. Theo­re­tisch müß­ten wir den Film da­für her­un­ter­la­den. Dür­fen wir das? Okay, er lief erst vor ein paar Wo­chen ganz of­fi­zi­ell im deut­schen Fern­se­hen, und da hät­te man ihn ja auch mit­schnei­den kön­nen. Au­ßer­dem ist der Film über 70 Jah­re alt, dürf­te also kein Ren­ner an der Ki­no­kas­se mehr sein, und even­tu­ell ist so­gar das Ur­he­ber­recht schon ab­ge­lau­fen. Trotz­dem könn­te ein Down­load ver­bo­ten sein, des­halb muß ich Ih­nen hier aus­drück­lich da­von ab­ra­ten. Ich er­klä­re Ih­nen nur die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten, for­dere Sie aber auf, da­von kei­nen Ge­brauch zu ma­chen. Wenn Sie den­noch tun wol­len, wo­von ich Ih­nen ab­ra­te, hät­ten Sie zwei Mög­lich­kei­ten: Er­stens gibt es ei­nen Down­load­link un­ter­halb des Film­an­zei­ge­fen­sters bei "M4uHD.tv" (wäh­len Sie #F), und falls es da­mit nicht klappt, könn­ten Sie den Fire­fox Vi­deo Down­load­Helper einsetzen. Wenn wir nun al­so den Film auf der ei­ge­nen Fest­plat­te hät­ten, gin­ge es fol­gen­der­ma­ßen wei­ter: Wir fin­den meh­re­re Un­ter­ti­tel-Ver­sio­nen zu "The Ghost and Mrs. Muir" bei "Open­Sub­title", der er­sten Ad­res­se in die­ser Spal­te, ganz oben. Wenn in un­se­rer Wunsch­sprache Deutsch meh­re­re Da­tei­en an­ge­bo­ten wer­den, la­den wir al­le her­un­ter, denn die könn­ten zu ver­schie­de­nen Schnitt­fas­sun­gen des Films mit un­ter­schied­li­chen Spiel­zei­ten pas­sen. Wir müs­sen noch her­aus­fin­den, wel­che Da­tei für un­se­ren Film ge­eig­net ist. Die ei­gent­li­chen Un­ter­ti­tel­tex­te sind mei­stens in ZIP-Da­tei­en ver­packt und kom­men (ent­packt) mit Da­tei­en­dun­gen wie ".srt", ".ssa", ".sub" oder auch ".txt" da­her. Spielt kei­ne Rol­le, das sind al­les ein­fa­che Text­for­ma­te, die der VLC-Me­diaPlay­er ver­steht und ak­zep­tiert. Man kann sie mit je­dem Text­edi­tor, z.B. Notepad++, TexPad oder auch dem Win­dows-Edi­tor, öff­nen und ver­än­dern, falls nö­tig. Wir ho­len die Un­ter­ti­tel-Da­tei aus der Ver­packung her­aus und spei­chern sie ir­gend­wo, wo wir sie wie­der­fin­den kön­nen. Jetzt öff­nen wir den Film, ei­ne MP4-Da­tei, mit dem VLC-Play­er. Wäh­rend der Vor­spann schon läuft, klicken wir oben in der Me­nü­lei­ste des Play­ers auf "Un­ter­ti­tel" ➤ "Un­ter­ti­tel­da­tei hin­zu­fü­gen", wäh­len un­se­re her­un­ter­ge­la­de­ne Un­ter­ti­tel-Text­datei aus und klicken auf "öff­nen". Der VLC-Play­er blen­det oben im Bild kurz die Mel­dung "Sub­title track added" ein. Wir soll­ten nun an meh­re­ren Stel­len des Films te­sten, vor al­lem auch ge­gen En­de, ob der Un­ter­ti­tel­text un­ge­fähr syn­chron mit den ge­spro­che­nen Dia­lo­gen läuft. Wenn da über­all of­fen­sicht­lich der Text nicht zum Ton paßt, brau­chen wir ei­ne an­dere Un­ter­ti­tel­da­tei. In die­sem Fall ha­ben wir aber Glück, gleich die er­ste Da­tei aus der Tref­fer­li­ste bei "Open­Sub­title" paßt haar­ge­nau zu un­se­rem Film, vom Vor­spann bis zum Ab­spann. Wenn unser deut­scher Text im Ver­hält­nis zum Ton im Prin­zip paßt, aber et­was ver­scho­ben ist, d.h. um ei­ne oder meh­re­re Se­kun­den vor­aus­eilt oder hin­ter­her­hängt, und das ist so über die ge­sam­te Län­ge des Films, dann kön­nen wir das re­pa­rie­ren. Wir ha­ben die rich­tige Un­ter­ti­tel­da­tei, aber der Vor­spann war bei dem­je­ni­gen, der die Un­ter­ti­tel ge­schrie­ben hat, et­was län­ger oder kür­zer. Um die Un­ter­ti­tel un­se­rer Film­ver­sion an­zu­pas­sen, brau­chen wir das ko­sten­lo­se Pro­gramm SubtitleEdit, am be­sten in der Ver­sion 3.5. Wir öff­nen un­se­re Un­ter­ti­tel­da­tei mit die­sem Pro­gramm und se­hen oben die er­sten Text­zeilen. In der Me­nü­lei­ste klicken wir auf "Syn­chro­ni­za­tion" ➤ "Ad­just all times (show ear­lier/­la­ter)" und tra­gen ein, um wievie­le Se­kun­den der Text ver­scho­ben wer­den soll. Stan­dard­mä­ßig bie­tet das Pro­gramm 1 Se­kun­de an (1,000), das ma­chen wir pas­send, und wenn der Wert stimmt, klicken wir auf "show ear­lier", dann wer­den die Un­ter­ti­tel um un­se­ren Wert frü­her an­ge­zeigt, oder auf "show la­ter". Ganz ein­fach! Wir schlie­ßen das klei­ne Fen­ster, und jetzt müs­sen wir die neue Ver­sion mit dem zeit­lich ver­scho­be­nen Text noch spei­chern. Wir klicken im Me­nü un­ter "File" ➤ "Save as", und dann wird uns im Spei­cher­fen­ster an­ge­bo­ten, un­se­re Da­tei mit dem sel­ben Na­men, aber jetzt mit der En­dung ".ssa" zu spei­chern. Das tun wir, denn auch die­ses For­mat wird der VLC-Play­er ver­ste­hen, und der Vor­teil ist, daß un­se­re ori­gi­na­le SRT-Da­tei un­ver­än­dert bleibt, für den Fall, daß wir das gan­ze mit ei­nem an­de­ren Se­kun­den­wert noch ein­mal ma­chen müs­sen, um das be­ste Er­geb­nis zu er­rei­chen. Aber jetzt te­sten wir erst­mal un­se­re neue SSA-Da­tei im VLC-Play­er, und sie­he da, der Ton ist jetzt syn­chron mit den Un­ter­ti­teln. Sie wer­den fest­stel­len, daß der Text in­halt­lich im­mer noch der glei­che ist, aber jetzt et­was an­ders dar­ge­stellt wird. Es macht die­sen klei­nen op­ti­schen Un­ter­schied, je nach­dem, ob der VLC-Play­er SSA- oder SRT-Un­ter­ti­tel­da­tei­en in­ter­pre­tiert. Wel­che Vor- und Nach­teile die ver­schie­de­nen For­ma­te für die Wei­ter­ver­ar­bei­tung ha­ben, le­sen Sie un­ten in der Ab­tei­lung Pro­gram­me zur Film­be­ar­bei­tung un­ter "Sub­title­Edit". zurück nach ganz oben Was kann man tun, wenn in den Un­ter­ti­tel-Da­ten­ban­ken ab­so­lut kei­ne deut­schen Un­ter­ti­tel für mei­nen Film zu fi­nden sind? Das kommt lei­der öf­ter mal vor, weil für den deut­schen Kul­tur­raum fast im­mer ei­ne syn­chro­ni­sier­te deut­sche Ton­fas­sung her­ge­stellt wur­de, und dann hat sich eben nie­mand mehr die Mü­he ge­macht, deut­sche Un­ter­ti­tel zu schrei­ben. In die­sem Fall emp­feh­le ich, ganz ein­fach Un­ter­ti­tel in ei­ner Spra­che zu neh­men, die Sie am "zweit­be­sten" ver­ste­hen. Wenn man ei­nen Film auf "Aus­län­disch" gucken muß, hilft es mei­ner Er­fah­rung nach im­mer, den Text mit­le­sen zu kön­nen, so­gar bei ei­nem eng­li­schen Film mit eng­li­schen Un­ter­ti­teln, und erst recht, wenn die Ori­gi­nal­spra­che In­do­ne­sisch oder Al­ba­nisch wä­re. Was Sie auch ma­chen kön­nen: Neh­men Sie die Un­ter­ti­tel­da­tei in ei­ner x-be­lie­bi­gen eu­ro­päi­schen Spra­che und über­set­zen Sie sie! Das ist leich­ter, als Sie viel­leicht den­ken. Au­ßer dem ziem­lich mi­se­rab­len Google-Trans­la­tor gibt es zum Bei­spiel Prompt, mit dem Sie, nach­dem Sie sich als Be­nut­zer re­gi­striert ha­ben, je­weils bis zu 5000 Zei­chen aus ei­ner Fremd­spra­che ins Deut­sche über­set­zen las­sen kön­nen, oh­ne da­für zu be­zah­len. Das ent­spricht et­wa 70 bis 80 Un­ter­ti­tel-Num­mern (ca. 300 - 400 Zei­len ei­ner SRT-Da­tei). Die Un­ter­ti­tel­da­tei ei­nes nor­mal lan­gen Spiel­films (100 Mi­nu­ten) ent­hält et­wa 1000 bis 2000 Num­mern Text, d.h. im Durch­schnitt rund 7000 Zei­len in­klu­si­ve Leer­zei­len. Das be­deu­tet, daß Sie den Vor­gang – fremd­spra­chi­gen UT-Text bei Prompt ein­fü­gen, über­setz­ten deut­schen Text ko­pie­ren und in neue Un­ter­ti­tel-Text­da­tei stück­wei­se ein­fü­gen – et­wa 15 bis 20 mal wie­derho­len müs­sen, bis Sie ei­ne komp­let­te deut­sche Un­ter­ti­tel­da­tei bei­sam­men ha­ben. Am En­de spei­chern Sie den deut­schen Text mit der glei­chen En­dung, die der aus­län­dische Text hat­te, na­tür­lich un­ter neu­em Na­men. Das gan­ze dau­ert et­wa 20 Mi­nu­ten, wenn man zü­gig zu Wer­ke geht. Wie Sie Ihre "selbst­ge­mach­ten" Un­ter­ti­tel in den Film ein­bin­den, ist wei­ter oben schon er­läu­tert wor­den. zurück nach ganz oben Deut­sches Fern­se­hen im Aus­land Weltweit 3Sat und Sat1 gucken Sie ken­nen das Prob­lem: Man möch­te mal bei Trumps Lieb­lings­sen­der Fox-News rein­schau­en, ei­ne schwei­ze­ri­sche Talk­show se­hen oder sich ein­fach von ei­nem YouTube-Mu­sik­vi­deo be­rie­seln las­sen, und dann heißt es "Die­ser Film ist für Zu­schau­er aus Ih­rem Land ge­sperrt" oder "darf aus recht­lichen Grün­den nur in der Schweiz an­ge­bo­ten wer­den". Sol­ches Geo-Blocking funk­tio­niert auch um­ge­kehrt. Sie sit­zen mit Ih­rem deut­schen Lap­top auf einem kroa­ti­schen Cam­ping­platz mit WLAN, ha­ben aber kein VPN in­stal­liert. Wenn Sie jetzt die die ARD-Ta­ges­schau gucken wol­len ... geht nicht?! Doch, das geht! Mit 2ix2.com kön­nen Sie, so­fern Sie ei­nen Netz­zu­gang ha­ben, prak­tisch alle deutsch­spra­chi­gen Fern­seh­pro­gram­me gucken, auch öster­rei­chi­sche und schwei­ze­ri­sche. Al­ter­na­tiv kön­nen Sie auch auf "Zattoo.com" ge­hen. Hier kann die Sa­che aber für ge­wis­se Sen­der oder nach ei­ner Pro­be­zeit ir­gend­wann ko­sten­pflich­ti­g wer­den, wäh­rend "2ix2" um­sonst ist und bleibt. Das Ge­schäfts­mo­dell könn­te da­rin be­ste­hen, daß die Pri­vat­sen­der, zu de­nen man durch "2ix2" ge­kom­men ist, nach ei­ner ge­wis­sen Zeit ver­su­chen, ih­ren Zu­schau­ern ein ko­sten­pflich­ti­ges HD-Up­grade oder ähn­li­ches un­ter­zu­ju­beln. zurück nach ganz oben Pro­gram­me zur Film­be­ar­bei­tung Fil­me schnei­den, lau­ter ma­chen, un­ter­ti­teln Wenn Sie doch mal ei­nen Film ko­piert ha­ben, wa­rum auch im­mer – na­tür­lich nur zu pri­va­ten Zwecken und aus le­galer Quel­le, z.B. Staats­sen­der-Platt­form, YouTube, ei­ge­ne DVD, VHS-Di­gi­ta­li­sie­rung – , könn­te es sein, daß sie Ihre Film­da­tei be­ar­bei­ten möch­ten. Der Ton ist even­tu­ell viel zu lei­se, die Da­tei zum Auf­be­wah­ren zu groß, oder Sie hät­ten gern Un­ter­ti­tel, viel­leicht so­gar ei­ne zu­sätz­li­che Ton­spur. Das Open-Source-Projekt Shot­cut.org ist der Star un­ter den Film­be­ar­bei­tungs- und Schnitt­pro­gram­men, für die man nicht hun­der­te von Eu­ro in­ve­stie­ren muß, son­dern gar nichts, au­ßer ein biß­chen Ein­ar­bei­tungs­mü­he na­tür­lich. Aber et­was rein­fum­meln muß man sich in sol­che komp­le­xen Bo­li­den im­mer, das kennt man von Pho­to­shop und an­de­ren Platz­hir­schen ih­res Fachs. Wer sel­ber Vi­deos für YouTube & Co. macht, wird "Shot­cut" ken­nen und wis­sen, daß es viel mehr kann, als was man von ei­nem Vi­deo­kon­ver­ter er­war­ten wür­de. Aber das kann es eben auch, und zwar mei­stens bes­ser als die nach­fol­gend dar­ge­stell­ten Pro­gram­me, mit mehr Kon­trol­le in den De­tails, näm­lich: die Laut­stär­ke von fer­ti­gen Fil­men an­he­ben (oder re­du­zie­ren, was man wohl eher sel­ten tun wird) Fil­me in ein an­deres For­mat kon­ver­tie­ren, um sie z.B. für den ei­ge­nen Fern­seh­ap­pa­rat kom­pa­ti­bel zu ma­chen, oder um Spei­cher­platz zu spa­ren ei­ne zu­sätz­li­che Ton­spur hin­zu­fü­gen, et­wa ei­ne zwei­te (oder drit­te…) Sprach­ver­sion die Bild­qua­li­tät ei­nes Films ver­än­dern, z.B. ei­nen Gelb­stich neu­tra­li­sie­ren, hel­ler/­dunk­ler ma­chen, mehr Bild­schär­fe hin­ein­brin­gen, ei­nen Farb­film schwarz/­weiß ma­chen usw. Das ein­zi­ge, was mei­nes Wis­sens mit "Shot­cut" nicht gut geht, ist die Ein­ar­bei­tung von Un­ter­ti­tel-Da­tei­en. Da­für gibt’s an­dere Pro­gram­me, aber kor­ri­gie­ren Sie mich bit­te, falls ich mich ir­re und die­se Mög­lich­keit nur noch nicht ent­deckt ha­be (un­ter "Kon­takt"). An­son­sten läuft Shot­cut in der Ka­te­go­rie "Vi­deo­kon­ver­ter" au­ßer Kon­kur­renz, weil es als ei­gent­li­ches Schnitt­pro­gramm da­für zu auf­wendig, ge­wis­ser­ma­ßen "über­qua­li­fi­ziert" ist. AviDemux ist am be­sten be­schrie­ben, wür­de ich sa­gen, wenn man es ei­nen "Vi­deo­kon­ver­tie­rer für ge­ho­be­ne An­sprü­che" nennt. Es ist kein son­der­lich kom­pe­ten­tes Film­schnitt­pro­gramm, kann aber al­le vier Grund­be­dürf­nisse, die oben un­ter "Shot­cut" auf­ge­li­stet sind, sehr gut er­fül­len. Sei­ne be­son­de­re Stär­ke ist die Ton­be­hand­lung: Es kann die Ton­spur als ei­ge­ne MP3- oder WAV-Da­tei ("PCM" wäh­len!) her­aus­lösen, um sie mit ei­nem Sound­pro­gramm ex­tern zu be­ar­bei­ten, z.B. lau­ter zu ma­chen oder über­lau­te Sze­nen ab­zu­dämp­fen. Da­nach kann die be­ar­bei­te­te Ton­spur – oder meh­re­re wei­tere Ton­spu­ren, je nach Spei­che­rfor­mat – wie­der hin­zu­ge­fügt wer­den. Es ist al­so leicht mög­lich, mehr­spra­chi­ge Fil­me her­zu­stel­len. Al­ter­na­tiv kann auch in­ner­halb von "Avi­Demux" die Laut­stär­ke an­ge­ho­ben wer­den, oh­ne daß das Bild­ma­te­ri­al neu ko­diert wer­den muß. Die­se Fä­hig­keit ist, so­viel ich weiß, un­ter den brauch­ba­ren Vi­deokon­ver­tie­rern ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal von "Avi­Demux". Gleich­zei­tig ist es er­ste Wahl, wenn es da­rum geht, ei­nem Film Un­ter­ti­tel hin­zu­zu­fü­gen, die aus ei­ner Un­ter­ti­tel­da­tei her­aus­gele­sen wer­den. Die Un­ter­ti­tel wer­den dann nicht mehr im VLC-Play­er zu­ge­schal­tet, son­dern sind so­zu­sa­gen fest in den Film "ein­ge­brannt". Avi­Demux be­nö­tigt die Un­ter­ti­tel im For­mat ".ssa". Es kann die­ses For­mat sel­ber aus ei­ner SRT-Da­tei ge­ne­rie­ren, aber das ist nicht zu emp­feh­len, weil manch­mal Text­tei­le ver­lo­ren ge­hen. Bes­ser ist es, wenn man ei­ne SRT-Da­tei her­un­ter­ge­la­den hat, die­se ein­mal kurz mit "Sub­title­Edit" (sie­he un­ten) zu öff­nen, oh­ne jede Ver­än­de­rung als SSA-Da­tei neu zu spei­chern und die­se fer­ti­ge SSA-Ver­sion dann an Avi­Demux zur Ver­ar­bei­tung zu über­ge­ben. Im Ge­gensatz zu "Hand­Brake" (hier un­ter­halb), das für die Un­ter­ti­tel-Ein­ar­bei­tung eben­falls gut ge­eig­net ist, kann man in "AviDemux" so­gar ein­stel­len, wie groß die Un­ter­ti­tel an­ge­zeigt wer­den sol­len. Die Film­schnitt-Funk­tio­nen des Pro­gramms sind eher be­schei­den, mit sol­chen Auf­ga­ben wä­re man bei "Shot­cut" bes­ser auf­ge­ho­ben. Ge­nau des­halb, weil es sich auf We­sent­li­ches kon­zen­triert, ist die Be­die­nung von "Avi­Demux" nicht ganz tri­vi­al, aber gut mach­bar. Als klei­ne Ein­stiegs­hilf­en fin­det man, wie auch für "Shot­cut", Kurz­an­lei­tun­gen bei You­Tube. Hand­Brake kann die glei­chen Din­ge wie "Avi­Demux", bie­tet aber nur ein ein­zi­ges ver­nünf­ti­ges Ziel­for­mat für die Kon­ver­tie­rung an, näm­lich MP4. Ein wei­terer Nach­teil ist, daß man ins­ge­samt we­ni­ger Kon­trol­le über die Film­be­ar­bei­tung hat, weil ein Schie­be­reg­ler für die Film­be­trach­tung fehlt und auch we­ni­ger Fil­ter-Ef­fek­te für Ver­än­de­rungen der Bild­qua­li­tät zur Ver­fü­gung ste­hen. Die­ses Ge­fühl man­geln­der Kon­trol­le be­trifft auch das Ein­stel­len der Bild­grö­ße und des Sei­ten­ver­hält­nis­ses, da ist "Avi­Demux" ein­fach bes­ser. Das größ­te De­fi­zit dürf­te aber sein, daß kei­ne ge­trenn­te Be­hand­lung von Bild und Ton mög­lich ist, das heißt, für je­den Ver­än­de­rungs­wunsch, für je­de Film­kür­zung muß al­les neu ko­diert bzw. "ge­ren­dert" wer­den. Die Kehr­sei­te ist, und da­mit kom­men wir zu den Vor­tei­len von "Hand­Brake", daß die Grund­ein­stel­lungen leich­ter zu tref­fen und zu fi­xie­ren sind, daß es ins­ge­samt et­was ein­fa­cher zu hand­ha­ben ist – lo­gi­scher­wei­se, müß­te man wohl sa­gen, da es ja auch we­ni­ger Funk­tio­nen hat. Bei­de Pro­gram­me ha­ben ei­ne "War­te­schlan­ge" ein­ge­baut, man kann meh­re­re Auf­trä­ge spei­chern, die dann ab­ge­ar­bei­tet wer­den, oh­ne daß man sich zwi­schen­durch noch küm­mern müß­te. Die­se Funk­tion ist bei "Hand­Brake" bes­ser in­teg­riert, in­tui­ti­ver als bei "Avi­Demux". Beim The­ma Un­ter­ti­tel-Ein­ar­bei­tung sind bei­de Pro­gram­me eben­bür­tig, nur daß mit "Hand­Brake" die Grö­ße der Un­ter­ti­tel­an­zei­ge nicht ein­ge­stellt wer­den kann. Aber da­für ver­steht es die Un­ter­ti­tel­for­ma­te SRT und SSA gleich gut. Beide Pro­gram­me sind Ge­schen­ke an die Film­ge­mein­de. XMe­dia Re­code ist noch leich­ter zu be­die­nen als die bis­her be­spro­che­nen Pro­gram­me und kann im Prin­zip das glei­che wie "Avi­Demux" und "Hand­Brake". Lei­der ar­bei­tet das Pro­gramm nicht son­der­lich zu­ver­läs­sig, bricht Auf­trä­ge ein­fach ab, oh­ne zu mel­den, was das Prob­lem ist, und zwar auch mit Film­da­tei­en, die von den an­de­ren an­stands­los ver­ar­bei­tet wer­den. In­so­fern ist "XMR" nicht zu emp­feh­len. Wofür es aber trotz­dem gut ist: die schnel­le Ex­tra­hie­rung von Ton­spu­ren aus Fil­men. Wie oben schon ge­sagt, soll­te man sich den Ton in ei­nem Au­dio-Edi­tor an­schau­en, um die Laut­stär­ke nicht in den Ver­zer­rungs­be­reich zu er­hö­hen (Über­steue­rung). Wir las­sen "XMe­dia Re­code" al­so ei­ne WAV-Da­tei aus dem Film ma­chen, und die stel­len wir, et­wa mit "Au­da­city" (sie­he un­ten), mal pro­be­wei­se um ein paar De­zi­bel lau­ter, um zu se­hen, was geht und was zu­viel wä­re. Da­nach keh­ren wir zu "Hand­Brake" oder "Avi­Demux" zu­rück und wis­sen jetzt, wel­che An­he­bung (engl. "gain") wir ein­stel­len soll­ten. DVD Shrink könn­te ge­brau­chen, wer sich noch mit Film-DVDs be­schäf­tigt. Das Pro­gramm "rippt" (ko­piert) den In­halt von DVDs auf die Fest­plat­te, wo­bei die VOB-Da­tei­en so kom­pri­miert wer­den kön­nen, daß sie da­nach auf ei­ne nor­mal­gro­ße DVD zum Sel­ber­bren­nen pas­sen. Wenn man die DVD schon ein­mal auf der Fest­plat­te hat, könn­te man aus den VOBs aber auch gleich ei­ne MP4-Da­tei für die Film­samm­lung ma­chen. Hier stellt sich na­tür­lich wie­der die Fra­ge: Darf man das? Wie schon bei den VHS-Kas­set­ten gilt wohl im­mer noch die Re­gel, daß man Ko­pier­schutz nicht über­win­den darf. An­de­rer­seits war schon zu LP-Zei­ten der Hin­weis auf den Plat­ten­hül­len un­gül­tig, es sei ver­bo­ten, die Mu­sik zu "ver­viel­fäl­ti­gen". Denn wenn man ein Me­dium recht­mä­ßig er­wirbt, hat man durch­aus das Recht, sich ei­ne pri­va­te "Si­che­rungs­ko­pie" an­zu­fer­ti­gen für den Fall, daß der Da­ten­trä­ger ka­putt­geht. Was be­deu­tet al­so das Ver­bot, ei­nen "Ko­pier­schutz zu über­win­den"? Ge­nau wie man die Schall­plat­te ko­piert hat, in­dem man ei­nen Kas­set­ten­re­kor­der an die Ste­reo­an­la­ge an­schloß, so kann man ei­nen Vi­deo-Grab­ber an den DVD-Spie­ler oder den VHS-Re­kor­der an­schlie­ßen und den Film beim Ab­spie­len mit­schnei­den. Eben­so könn­te man die DVD (oder Blu­Ray-Disc) di­rekt auf dem Rech­ner lau­fen las­sen und ei­ne Bild­schirm­auf­nah­me ma­chen, die von or­dent­li­cher Qua­li­tät wä­re. Das Er­geb­nis ist in bei­den Fäl­len ei­ne di­gi­ta­le Ko­pie. Wo ist da der Un­ter­schied zum "Rip­pen" ei­ner DVD? Wenn man sich heu­te von der DVD-Shrink-Sei­te ei­ne "ak­tuel­le" Ver­sion des Pro­gramms her­un­ter­lädt (V. 3.2 von 2005, neuere gibt’s nicht), dann heißt es, DVDs oh­ne Ko­pierschutz könn­ten da­mit ko­piert wer­den. Nicht-ko­pier­ge­schütz­te DVDs – gibt es denn so­was über­haupt? Su­chen Sie die Ver­sion 2.3. Die funk­tio­niert mit al­len DVDs und scheint gar nicht zu bemer­ken, wenn ein Ko­pier­schutz ent­hal­ten ist. Und ein Ko­pier­schutz, der so leicht aus­zu­he­beln ist, der gar nicht auf­fällt, tja, der ist eben kei­ner. Das OBS-Stu­dio eig­net sich da­zu, al­les mit­zu­schnei­den, was auf dem Bild­schirm des Rech­ners vor sich geht, und zwar ein­schließ­lich des Tons, der über die Sound­kar­te läuft. You­Tu­ber nut­zen das für ihre Vi­deos, in de­nen sie die Funk­tio­nen von Pro­gram­men er­klä­ren, und man kann es auch zum Auf­neh­men von In­ter­net-Ra­dio­pro­gram­men usw. ver­wen­den. Wenn der Com­pu­ter ge­nü­gend Re­chen­lei­stung be­sitzt, läßt sich auf die­se Wei­se ei­ne voll­wer­ti­ge Auf­nah­me von ei­nem Film ma­chen, der ge­ra­de im Voll­bild­mo­dus ab­ge­spielt wird. Das be­deu­tet na­tür­lich, daß man für die Spiel­dau­er des Films nichts an­de­res am Rech­ner tun kann, denn ir­gend­wel­che Ne­ben­ak­ti­vi­tä­ten wür­den ja mit auf­ge­zeich­net wer­den. Wenn die ei­gent­liche Auf­nah­me be­en­det ist, kom­men dann die oben vor­ge­stell­ten Pro­gram­me zum Ein­satz, um den Film vorn und hin­ten zu be­schnei­den, even­tu­ell die Laut­stär­ke nach­zu­ju­stie­ren und das ur­sprüng­li­che Da­tei­for­mat in ein kom­pri­mier­tes, spei­cher­scho­nen­des MP4, DIVX o.ä. um­rech­nen zu las­sen. Die lei­di­ge Fra­ge, ob man sich mit sol­chen Auf­nah­men noch im Be­reich der Le­ga­li­tät be­fin­det, hängt hier von der Quel­le ab, al­so da­von, auf wel­cher Sei­te oder Platt­form Fil­me ab­ge­spielt wer­den. Bei­trä­ge des Staats­fern­se­hens auf­zu­zeich­nen, der so­ge­nann­ten Öf­fent­lich-Recht­li­chen, kann nicht ver­bo­ten sein. Er­stens wur­de das, et­wa zu Zei­ten des Vi­deo­re­kor­ders, noch nie kri­mi­na­li­siert. Zwei­tens kann man sich sehr vie­le Sen­dun­gen auch in den Me­dia­the­ken an­schau­en, so­gar zur Auf­be­wah­rung her­un­ter­la­den. Und drit­tens – so muß man das se­hen – "ge­hört" uns Bür­gern das staat­li­che Fern­se­hen, denn wir wer­den ge­zwun­gen, es zu be­zah­len. Bei You­Tube & Kon­sor­ten auf­zu­neh­men und her­un­terzula­den, dürf­te eben­falls in Ord­nung ge­hen, denn da sind die ur­he­ber­recht­li­chen Fra­gen of­fen­bar ge­klärt. Für al­le an­de­ren Ko­sten­los-Platt­for­men, auf die ich hier ver­wie­sen ha­be, gilt, daß ich da­von ab­ra­ten muß – was ich hier­mit tue. Der Haupt­zweck von Sub­title­Edit ist es, Un­ter­ti­tel­tex­te für Fil­me zu schrei­ben und die­se mit dem Ab­lauf der Film­sze­nen zu syn­chro­ni­sie­ren. Da­zu kann man ei­nen Film in ein Zu­satz­fen­ster des Text­pro­gramms ein­la­den, da ab­lau­fen las­sen und ge­wis­ser­ma­ßen "live", si­mul­tan schrift­lich über­set­zen, was man hört. Das ist ein sehr müh­se­li­ges Ge­schäft, wes­halb die mei­sten Un­ter­ti­tel­da­tei­en, die man bei "Open­Sub­titles" und an­de­ren fin­det, ma­schi­nel­le Über­set­zun­gen ei­nes ein­zi­gen Ur­spungs­tex­tes sind, den mal ei­ner von Hand ge­tippt hat. Der Vor­gang, wie die UT-Da­ten­ban­ken ihre Tex­te in an­dere Spra­chen trans­po­nie­ren, dürf­te der glei­che sein, wie oben als "Un­ter­ti­tel zum Sel­ber­ma­chen" be­schrie­ben wur­de, nur mehr au­to­ma­ti­siert. Für un­se­re Zwecke, näm­lich die An­pas­sung von fer­ti­gen UT-Da­tei­en an un­se­re Ver­sion ei­nes Films, zie­hen wir "Sub­title­Edit" nur für klei­ne Kor­rek­tu­ren her­an. Wenn wir im VLC-Play­er zu ei­nem Film Un­ter­ti­tel hin­zu­fü­gen wol­len und die­se leicht ver­scho­ben sind, gleich­mä­ßig zu früh oder zu spät ein­ge­blen­det wer­den, kann man das mit "Sub­title­Edit" be­rich­ti­gen. Wie das ge­nau geht, ist oben schon be­schrie­ben wor­den. Und wenn man ei­nen Film dau­er­haft mit Un­ter­ti­teln verse­hen möch­te, braucht man da­für in "Avi­Demux" ei­ne SSA-Un­ter­ti­tel­da­tei. Die stel­len wir her, in­dem wir die her­un­ter­ge­la­de­ne SRT-Da­tei ein­mal kurz mit "Sub­title­Edit" öff­nen und im SSA-For­mat neu ab­spei­chern. Au­da­city ist ein Au­dio- oder Sound-Edi­tor, den man für die Ver­bes­se­rung von Film­ton­spu­ren ganz gut ge­brau­chen kann. Bei vie­len Fil­men ist der Ton so lei­se, daß man den Laut­stär­ke­reg­ler fast bis zum An­schlag auf­dreht, und im­mer noch hört man zu we­nig. Oder ein­zel­ne Sze­nen bla­sen ei­nem die Oh­ren weg, wäh­rend der Rest un­pro­por­tio­nal ru­hig da­her­kommt. Sol­che Nerv­tö­te­rei­en kann man in­ner­halb von drei Mi­nu­ten be­sei­ti­gen. Da­zu ex­tra­hiert man – mit "XMe­dia Re­code" oder "Avi­Demux" – die Ton­spur und spei­chert sie als rei­ne Sound­da­tei, am be­sten als WAV, weil je­der Au­dio-Edi­tor da­mit um­ge­hen kann. Jetzt brau­chen wir "Au­da­city" oder ein ähn­li­ches Pro­gramm, um die WAV-Da­tei zu öff­nen und den Ton in Wel­len­form an­ge­zeigt zu be­kom­men. Daß der Ton zu lei­se ist, ha­ben wir vor­her schon ge­hört, aber nun kön­nen wir die Aus­schlä­ge auch se­hen. Wir ge­hen un­ter "Ef­fek­te" auf "Ver­stär­kung", tra­gen zur Pro­be mal ei­ne An­he­bung um 6 De­zi­bel ein, und dann kommt es da­rauf an, daß jetzt die lau­ten Stel­len in bei­den Ste­reo­ka­nä­len nicht (oder nur aus­nahms­wei­se) oben und un­ten "an­sto­ßen", daß al­so die Spit­zen nicht so­zu­sa­gen aus dem Bild her­aus­ra­gen. Wenn der Ton zu laut wird, ha­ben wir ei­ne Über­steue­rung, ei­ne Ver­zer­rung, und das ist min­de­stens so ner­vig wie ein Flü­ster­ton. Wenn ei­nem der Ton deut­lich zu lei­se vor­kommt, soll­te man mit ei­nem Wert von 4 bis 6 De­zi­bel Er­hö­hung an­fan­gen. 6 db be­deu­ten ca. 200%, al­so ei­ne Ver­dop­pe­lung der Laut­stär­ke. Er­fah­rungs­ge­mäß – und das muß man aber im Ein­zel­fall se­hen, nicht nur "un­ge­fähr" schät­zen! – brau­chen man­che Ton­spu­ren so­gar mehr als 10 db An­he­bung, al­ler­dings fast nie mehr als 17 bis 20 db. Wenn man sich ver­tan hat, drückt man ein­fach die Re­tour­ta­ste und macht es nochmal, be­vor man die Da­tei mit der neuen Laut­stär­ke spei­chert. Spei­chern hat dann ei­nen Sinn, wenn man nicht die gan­ze Ton­spur ein­heit­lich an­ge­ho­ben, son­dern ein­zel­ne Sze­nen un­ter­schied­lich aus­ta­riert hat. Sol­che De­tail­ar­beit lei­sten die Vi­deo­kon­ver­tie­rer na­tür­lich nicht, des­halb stel­len wir den Ton gleich hier in Au­da­city fer­tig und im­por­tie­ren die WAV-Da­tei als neue er­ste Ton­spur in un­se­ren Kon­ver­tie­rungs­vor­gang, z.B. mit "Avi­Demux". Wenn man nur wis­sen woll­te, um wie­vie­le De­zi­bel die ge­sam­te Ton­spur lau­ter wer­den muß, reicht es, sich den Wert zu mer­ken und die Er­hö­hung vom Vi­deo­kon­ver­ter durch­füh­ren zu las­sen. Ach­tung: Auf kei­nen Fall darf man die Ton­spur ir­gend­wie kür­zen, verlän­gern oder die Ge­schwin­dig­keit än­dern. Da­durch wür­de der Ton asyn­chron zum Bild wer­den. zurück nach ganz oben    HTML;//#nachOben?>function Bildgroesse(ID, Breite){ if(isNaN(Breite) == false) var Teiler = Breite / 1920; else var Teiler = screen.availWidth / 1920; if(Teiler && ID) { var OrigBreite = document.getElementById(ID).width; var ZielBreite = 368; var Faktor = new Number(ZielBreite / OrigBreite); var ZielHoehe = Math.round(document.getElementById(ID).height * Faktor); var NeuBreite = Math.round(Teiler * ZielBreite); var NeuHoehe = Math.round(Teiler * ZielHoehe); document.getElementById(ID).width = NeuBreite; document.getElementById(ID).height = NeuHoehe; //alert(NeuBreite + " x " + NeuHoehe); } }function Zlg(){ setTimeout("Einschluss('Corpus')", 1500)}var Anfrage = null;function Verbindung(){ var Anfrage = null; try { Anfrage = new ActiveXObject("Microsoft.XMLHTTP"); } catch(Error) { try { Anfrage = new ActiveXObject("Microsoft.XMLHTTP"); } catch(Error) { try { Anfrage = new XMLHttpRequest(); } catch(Error) { alert("Ajax-Funktionen können mit diesem Browser nicht ausgeführt werden."); } } } return Anfrage;}function Einschluss(ID){ var Szg = document.getElementById("Szg
Geschichte
Spätmittelalter:  Ein Raub­rit­ter als be­gna­de­ter Selbst­dar­stel­ler

Oswald von Wolkenstein und die Politik


Der Dich­ter Os­wald (1376/78 – 1445) muß ein ziem­lich scham- und ge­wis­sen­lo­ser Mensch ge­we­sen sein. Wir ken­nen sei­ne Räu­be­rei­en, sei­ne Ver­ge­wal­ti­gun­gen, Ent­füh­run­gen und son­sti­gen kri­mi­nel­len Ak­ti­vi­tä­ten.
Wo­her wir das al­les wis­sen? Aus sei­nen ei­ge­nen Lie­dern! Vie­le von ih­nen sind au­to­bio­gra­phisch, qua­si selbst­re­flek­tie­rend, al­ler­dings we­ni­ger im nach­denk­li­chen als eher im prah­le­ri­schen Sin­ne. Os­wald war stolz da­rauf, ein Raub­rit­ter zu sein, der sich ein­fach nahm, was er ha­ben woll­te. Und wenn es mal nicht so lief, wie er sich das vor­ge­stellt hat­te, dann hat­te er auch kein Prob­lem da­mit, of­fen über Fehl­schlä­ge zu jam­mern..
Geschichte
Frühmittelalter:  Vom Beginn einer unheiligen Allianz

Wie Karl der Große mit dem „Heiligen Römischen Reich“ das finstere Mittelalter begründete


Wenn es tatsächlich das Grab Karls des Großen war, in dem man das Skelett eines Hünen von knapp zwei Metern fand, dann wäre sein Beiname immerhin in einer Hinsicht berechtigt.
Der „Große“ wurde er aber wohl eher genannt, weil er ein brachialer Machtpoltiker war, der sein ererbtes Imperium nochmals ordentlich vergrößerte. Kriegsfürsten wie der Makedone Alexander, der Preuße Friedrich II. oder der römische Kaiser Konstantin werden gerne mal als „Große“ betitelt. „Charlemagne“ wird Karl ganz selbstverständlich auch in Frankreich genannt, gleichzeitig als König von Frankreich in Anspruch genommen, obwohl er dort eindeutig ein germanischer Fremdherrscher war. Nicht nur über Frankreich und Deutschland, sondern über mindestens fünf weitere Länder der heutigen Europäischen Union erstreckte sich seine Herrschaft, deshalb gilt er manchen als „Vater Europas“. Tatsächlich war er der erste christliche König, der nach dem Ende des Römerreichs weite Teile der römischen Erbmasse vereinigte. Daß es sich um eine gewaltsame Zwangsvereinigung handelte, müssen die Stifter des „Karlspreises“ übersehen haben. .
Das al­te Rö­mi­sche Reich war im Jah­re 476 n.Chr. sang- und klang­los un­terge­gan­gen. Wir ken­nen die im­mer wie­der an­ge­führ­ten, fast schon ri­tuell her­un­ter­ge­be­te­ten Grün­de: geo­gra­phi­sche Über­deh­nung, in­ne­re De­ka­denz, kul­tu­rel­ler Ver­fall, Über­fäl­le der Ger­ma­nen, die recht­zei­tig zu be­sie­gen man ver­säumt hat­te. Und At­ti­la, der Hun­nen­kö­nig, na­tür­lich. Al­les rich­tig, und al­les hängt auch mit­ein­an­der zu­sam­men. Der wich­tig­ste Grund, der ent­schei­den­de Fak­tor in­ne­rer Schwä­chung wird al­ler­dings eher sel­ten ge­nannt: die de­struk­ti­ve Macht der Re­li­gi­on (Nä­he­res hier­zu: Rolf Berg­meier, „Schat­ten über Eu­ro­pa – Der Un­ter­gang der an­tik­en Kul­tur“, 2012/17). Die Chri­stia­ni­sie­rung der Rö­mer war be­reits in vol­lem Gan­ge, an der Spit­ze (Kai­ser Kon­stan­tin der Gro­ße und fol­gen­de) be­reits durch­ge­setzt, als die Ger­ma­nen, an­ge­zo­gen von der rö­mi­schen Kul­tur und be­drängt von den Hun­nen, be­droh­lich im Rö­mi­schen Reich auf­tauch­ten. Die wan­dern­den Völ­ker der Go­ten, Bur­gun­der, Wan­da­len, Sue­ven, spä­ter noch die Lan­go­bar­den, er­kann­ten die Über­le­gen­heit rö­mi­scher Bil­dung und Le­bens­art durch­aus an. Sie wa­ren be­gie­rig, zu ler­nen und Ver­bün­de­te der Rö­mer zu wer­den. Ih­re „In­te­gra­tionsfä­hig­keit“, um ei­nen mo­der­nen Aus­druck zu ge­brau­chen, zeigt sich vor al­lem da­rin, wie sie qua­si als Nach­laß­ver­wal­ter in den zu­sam­men­ge­bro­che­nen rö­mi­schen Pro­vin­zen ih­re spät­an­ti­ken Rei­che auf­bau­ten und da­bei die rö­mi­sche Ver­wal­tung fort­führ­ten: Die West­go­ten zu­erst in Frank­reich, dann in Spa­nien, die Wan­da­len in Nord­af­ri­ka, die Sue­ven in Por­tu­gal, die Ost­go­ten und Lan­go­bar­den in Ita­lien.
Geschichte
Deutsche Geschichte 2: 900 – 1500

Zeittafel 2: Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation


Chronologie des Mittelalters: Von der „Gründung Deutschlands“ bis zur Erfindung des Buchdrucks, der Entdeckung Amerikas und der Reformation
___________________________________________________________ Stichwörter: Deutsches Wahlkönigtum * Ottonen * Fränkische Salier * Investiturstreit * Kreuzzüge * Staufer * Rittertum * Hanse * Deutscher Orden * Ausdehnung nach Osten * Goldene Bulle * Universitäten * Luxemburger * Habsburger * Herzogtum Burgund * Schweizer Abspaltung * Renaissance
Geschichte
Deutsche Geschichte 3: 1500 – 1806

Zeittafel 3: Deutschland in der frühen Neuzeit


Chronologie der frühen Neuzeit: Vom Aufstieg der Habsburger und der Reformation bis zur Französischen Revolution und dem Ende des Heiligen Römischen Reichs
___________________________________________________________ Stichwörter: Habsburger Großmacht * Reformation * Bauernkriege * Religionskriege * Dreißigjähriger Krieg * Türken-Einfälle * Aufstieg Preußens zur Großmacht * Aufklärung * Friedrich II. der Große * Siebenjähriger Krieg * Französische Revolution * Napoleon Bonaparte
Geschichte
Spätmittelalter:  Ein großer Kaiser und sein kleines Buch

Kaiser Maximilians I. Ritterroman „Teuerdank“


Der Habsburger Maximilian I., deutscher König von 1493 bis 1519, gehört zu den Großen der deutschen Geschichte. Allerdings wurde ihm der „Große“ von der Geschichtsschreibung „amtlich“ nicht zugestanden, obwohl er diesen Ehrentitel sicherlich eher verdient hätte als zum Beispiel Karl „der Große“ oder Friedrich II. von Preußen.
Im Gegensatz zu diesen beiden, die ziemlich skrupellose Gewaltmenschen waren, hat Maximilian sich bemüht, sein Reich durch Recht und Diplomatie zusammenzuhalten. Seine famose Heiratspolitik verband Böhmen, Ungarn, Spanien und die Niederlande mit Deutschland, teilweise für Jahrhunderte – bis der Erste Weltkrieg sein System sprengte. Dennoch sorgte sich der Kaiser, er werde nach seinem Tod bald vergessen sein. Um dem vorzubeugen, schuf er außer einem riesigen Habsburgerreich auch noch ein kleines Stück Literatur. Sein Roman „Teuerdank“ brachte ihm wenig Ruhm, aber immerhin einen romantischen Beinamen ein: „Der letzte Ritter“. .
Geschichte
Neuzeit:  Venedigs langer Abschied von der Republik

Venedig unter habsburgischer Herrschaft (1798 - 1866)


Die Republik Ve­ne­dig ging un­ter im Jah­re 1797, nach­dem sie fast 1000 Jah­re hin­durch als ei­gen­stän­di­ge Macht im eu­ro­päi­schen Staa­ten­gefüge be­stan­den hat­te. Von Napo­leon zer­schla­gen, ging das Staats­gebiet der ein­sti­gen Groß­macht nach dem Wil­len des Zer­stö­rers 1798 in den Be­sitz Öster­reichs über. Im Zuge der Re­vo­lu­tio­nen von 1848/49 un­ter­nah­men die Ve­ne­zi­aner ei­nen letz­ten Ver­such, ih­re Frei­heit zu­rück­zu­ge­win­nen. Doch das hero­ische Auf­bäu­men ge­gen die Fremd­herr­schaft schei­ter­te, Ve­ne­dig blieb für wei­tere 17 Jah­re bei Öster­reich. 1866 trat die Pro­vinz Vene­zien dem zuvor gegrün­de­ten Kö­nig­reich Ita­li­en bei. Von der siebzigjährigen Zwischenzeit, als Venedig ein Teil der habsburgischen Monarchie war, handelt der folgende Artikel. Obwohl die Landschaft dadurch, daß sie dem deutsch-österreichischen Kaiser zufiel, gewissermaßen auch der deutschen Geschichte angehört, kann die Perspektive nicht sein, die Entwicklung eines „deutschen Landes“ zu schildern. Vielmehr ist sie bestimmt vom Rückblick darauf, was Venedig einst gewesen, um zu verstehen, welche Transformation die politische Identität der Stadt in dieser Übergangszeit durchmachen mußte, damit sie schließlich im italienischen Nationalstaat aufgehen konnte.